Maul- und Klauenseuche in Brandenburg
: Keine Verlängerung der Verordnung

Nach Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Brandenburg wurde eine Eilverordnung zur Eindämmung der Seuche erlassen. Diese läuft nun aus und wird nicht verlängert.
Von
Melanie Dahrendorf
Berlin
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Hanka Mittelstädt (SPD), Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz bei einer Pressekonferenz.

Hanka Mittelstädt (SPD), Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz bei einer Pressekonferenz.

Annette Riedl/ dpa
  • MKS in Brandenburg: Eilverordnung zur Eindämmung lief aus und wird nicht verlängert.
  • Keine Hinweise auf MKS-Ausbreitung, Maßnahmen wie Tiertransportverbot wurden ausgesetzt.
  • Betroffen waren Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Kameliden sowie deren Produkte.
  • Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft informierte über die aktuelle Lage.
  • Weitere Details und eventuelle Schutzzonen-Aufhebungen bald auf MOZ.de.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem Erstausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) im Landkreis Märkisch-Oderland wurde eine Eilverordnung zur Eindämmung der Tierseuche erlassen. Dass die Verordnung heute ausläuft und nicht verlängert wird, teilt das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz jetzt in einer Pressemitteilung. Aktuell gebe es „weiterhin keine Hinweise auf eine Ausbreitung der MKS“.

Hintergrund dabei ist, dass es zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung der MKS erforderlich sei,„das Verbringen von empfänglichen Tieren zeitweise zu verbieten“. Verboten war der Transport von Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen und Kameliden. Gleiches galt für in den Tierhaltungsbetrieben von diesen Tieren gewonnenen Körpern oder Tierkörperteilen und Gülle.

Was das konkret bedeutet und ob die Schutzzonen aufgehoben werden, in Kürze auf MOZ.de