Messer-Attacke in Berlin
: Polizei nimmt mutmaßlichen Messerstecher in Wohnung fest

Mitten in der Nacht hat eine Frau in Karow (Berlin-Pankow) blutüberströmt Hilfe gesucht. Der mutmaßliche Täter soll sie zuvor mit einem Messer angegriffen haben. Nun ermittelt die Polizei.
Von
Dennis Lloyd Brätsch
Berlin
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  • Die Polizei rückte mit mehreren Beamten in die Karestraße nach Berlin-Karow aus.

    Die Polizei rückte mit mehreren Beamten in die Karestraße nach Berlin-Karow aus.

    Dennis Lloyd Brätsch
  • In Berlin-Karow ist ein 59-jähriger Mann festgenommen worden. Er soll eine 46-Jährige mit einem Messer angegriffen haben.

    In Berlin-Karow ist ein 59-jähriger Mann festgenommen worden. Er soll eine 46-Jährige mit einem Messer angegriffen haben.

    Dennis Lloyd Brätsch
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In Karow, einem Ortsteil des Berliner Bezirks Pankow, ist eine 46-jährige Frau in der Nacht zu Sonntag (7. Januar) schwer verletzt worden. Der mutmaßliche Täter, ein 59-Jähriger, soll die Frau mit einem Messer angegriffen haben. Er wurde in seiner Wohnung festgenommen. Nun ermitteln Kriminalisten der Polizei zu dem Fall.

Nachbarn riefen in der Nacht gegen 1.10 Uhr die Polizei in die Karestraße, nachdem die 46-Jährige aus der Wohnung des Mannes flüchtete und blutüberströmt nach Hilfe suchte.

Frau musste nach Messerattacke notoperiert werden

„Die Einsatzkräfte leiteten umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen ein, welche kurz darauf von der Besatzung eines hinzugerufenen Rettungswagens übernommen wurden“, so ein Polizeisprecher am Sonntagnachmittag.

Ein Messer wurde in der Wohnung des 59-Jährigen als mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt.

Dennis Lloyd Brätsch

Die 46-Jährige musste mit mehreren Stichverletzungen im Oberkörper in einem nahegelegenen Krankenhaus notoperiert werden. Lebensgefahr soll den Polizeiangaben zufolge nicht bestehen.

Messer als mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt

Polizisten trafen den 59-Jährigen wenig später in seiner Wohnung an und nahmen ihn dort fest. Dort stellten die Beamten auch ein Messer als mutmaßliche Tatwaffe sicher. „Ein Atemalkoholtest auf freiwilliger Basis bei ihm ergab einen Wert von etwa 2,8 Promille“, so die Polizei.

Der 59-Jährige kam für eine staatsanwaltschaftlich angeordnete Blutentnahme in einen Polizeigewahrsam. Anschließend wurde der Mann der weiter ermittelnden Kriminalpolizei übergeben. Zu den Hintergründen, die zu der Tat geführt hatten, ist noch nichts bekannt.