MOZ-Podcast
: Baseballschlägerjahre reloaded? Diese Menschen stellen sich Neonazis in Frankfurt (Oder) entgegen

Der Neonazi-Aufmarsch am 17. Juli 2021 sollte für den Café-Betreiber am Bahnhof Frankfurt (Oder) ein unerwartetes Ende nehmen. Wir haben mit ihm und einem Bündnis darüber gesprochen, wie viel Gefahr von Rechtsradikalen noch ausgeht.
Von
Jacqueline Westermann,
Katharina Schmidt
Frankfurt (Oder)
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Wie viel Platz hat Frankfurt (Oder) für rechtsextreme Strukturen? „Dit is Brandenburg“ fragt beim Bündnis „Kein Ort für Nazis“ nach, ob es zu einem Revival der „Baseballschlägerjahre“ kommen könnte. Außerdem erzählt ein Betroffener von seiner bisher schlimmsten Erfahrung mit Neonazis in der Oderstadt. (Symbolbild)

Patrick Pleul/dpa

„Plötzlich stand ich mit dem Rücken zur Wand vor ungefähr 20 Neonazis“ – erinnert Gürol Özcan den 17. Juli 2021. In dieser Sonderfolge des MOZ-Podcasts „Dit is Brandenburg“ erzählt der Betreiber des Café Elyx am Bahnhof Frankfurt (Oder), warum es zu dieser Gefahrensituation kam und wie es anschließend weiterging.

Wie immer auf den gängigen Streaming-Plattformen Spotify, Apple Podcast, Amazon Music, Deezer, Google Podcast und Player.fm.

Dit is Brandenburg – dit is Zivilcourage

Zum Tag der Zivilcourage am 19. September rückt das MOZ-Podcast-Team diese Woche jeden Tag ehrenamtlich engagierte Brandenburger in den Fokus. In dieser dritten Sonderfolge geht es um den 17. Juli 2021 als eine rechtsradikale Gruppierung in Frankfurt (Oder) aufmarschierte. Dazu befragen wir das Bündnis „Kein Ort für Nazis Frankfurt (Oder)“, kurz KOFN-FFO: Leben die Baseballschlägerjahre – wie der Autor Christian Bangel die 1990er benennt – wieder auf? Was setzen die Aktivisten den Rechtsradikalen entgegen?

Außerdem sprechen wir mit dem Betreiber des Café „Elyx“ am Bahnhof. Er und sein Team sahen sich am späten Abend dieses Juli-Tages mit den Neonazis konfrontiert – als Polizei und Gegendemonstranten schon längst weg waren.

Auch in Oranienburg und Oberkrämer engagieren sich Ehrenamtliche gegen rechts. Vornehmlich helfen sie aber Menschen, die vor Krieg, Terror und Unterdrückung flüchten mussten, in Brandenburg und Deutschland anzukommen. Die Folge gibt es unter diesem Link:

Zivilcourage bedeutet auch das Unmögliche anzupacken. Etwa zu verhindern, dass ein ganzer See austrocknet. Diese Menschen aus Strausberg haben sich kreative Lösungen ausgedacht wie sie das Sterben des Straussees in Märkisch-Oderland verhindern. Wie das gelingen soll und was die Politik dazu sagt, hört ihr hier:

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