Nach Linken-Wahlsieg
: Hagel bietet Berliner Polizisten Wechsel nach Baden-Württemberg an

Mit mehr als 25 Prozent der Stimmen ist die Linke in Berlin mit Abstand stärkste Kraft geworden. Ihre Pläne für die Polizei stoßen im Südwesten auf Unmut. Minister Hagel macht ein Angebot.
Von
red/dpa
Stuttgart/Berlin
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Minister Hagel sagte der Bild: «Wer für Sicherheit, Freiheit und unseren Rechtsstaat einsteht, ist bei uns immer willkommen. Jede und jeder Einzelne. Jederzeit.» (Archivbild)

Marijan Murat/dpa
  • Baden-Württemberg wirbt Berliner Polizisten an – nach Wahlsieg der Linken in Berlin.
  • Innenminister Manuel Hagel bietet Wechsel an und lobt Polizei im Südwesten.
  • Er kritisiert Pläne der Linken, „Aufrüstung“ der Polizei zu stoppen und Mittel umzuschichten.
  • Linke wurde mit 25,7 Prozent stärkste Kraft und plant Sondierungen mit Grünen und SPD.
  • Frei werdende Mittel sollen laut Linke in mehr Straßensozialarbeit fließen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Baden-Württemberg bietet nach dem Wahl-Erfolg der Linken Polizisten aus Berlin an, in den Südwesten zu wechseln. „Die Berliner Polizei ist zu schade für eine linke Clan-Bürgermeisterin, die ihr Mittel und Befugnisse nehmen will. Bei uns in Baden-Württemberg wissen wir, was wir an unseren Polizistinnen und Polizisten haben“, sagte der baden-württembergische Innenminister Manuel Hagel (CDU) der „Bild“.

Bevor die Linke die innere Sicherheit ruiniere und bei der Polizei das Licht ausmache, dürften sich die Polizisten gerne bei ihm melden, zitierte die „Bild“ den Minister. „Wer für Sicherheit, Freiheit und unseren Rechtsstaat einsteht, ist bei uns immer willkommen. Jede und jeder Einzelne. Jederzeit.“

Linke in Berlin stärkste Kraft

Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am vergangenen Sonntag war die Linke mit 25,7 Prozent mit Abstand stärkste Kraft geworden. Sie strebt Sondierungsgespräche mit Grünen und SPD an.

In ihrem Wahlprogramm kündigte die Linke an, eine weitere „Aufrüstung“ der Polizei stoppen und die Mittel umverteilen zu wollen. Die frei werdenden Mittel sollen demnach unter anderem in eine stärkere Förderung der Straßensozialarbeit fließen.