Nader Jindaoui: Influencer und Fußballprofi – Berliner mit Millionenpublikum

Nader Jindaoui ist als Influencer und Fußballprofi bekannt. Der ehemalige Hertha-Profi hat ein bewegtes Leben, welches er mit seinen Fans auf YouTube, Tiktok und Instagram teilt.
IMAGO/Luciano Lima- Nader Jindaoui ist Influencer und Ex-Fußballprofi mit Millionen Followern.
- Er zeigt auf Social Media sein Privatleben und seine Karriere.
- Geboren am 16.11.1996 in Berlin, lebt er dort mit Frau Louisa und zwei Kindern.
- Jindaoui teilt Einblicke in seinen Alltag und kooperiert mit Marken wie Nike.
- Aktuell vereinslos, trainierte er zuletzt bei Los Angeles Galaxy.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nader Jindaoui erreicht ein Millionenpublikum über die sozialen Medien. Dort gibt er seinen Fans einen Einblick in das Privatleben von ihm und seiner Familie und zeigt außerdem Inhalte seines Trainings und seiner Spiele als Fußballprofi. Aber wer ist eigentlich der Mann, der vor allem das junge Publikum begeistert?
Nader Jindaoui heißt eigentlich Nader El-Jindaoui. Geboren ist er am 16. November 1996 im Berliner Stadtteil Kreuzberg. Großgeworden ist der heute 28-Jährige in Berlin-Wedding. Noch heute lebt er in seiner Heimatstadt, gemeinsam mit seiner Frau Louisa Jindaoui und den beiden gemeinsamen Kindern Imani (geboren 2021) und Nidal (geboren 2024). Die Eltern von Nader Jindaoui sind Palästinenser aus dem Libanon, deshalb spricht er fließend Arabisch. Seine Frau Louisa, geboren am 15. Dezember 1999, ist gebürtige Polin und heißt mit Geburtsnamen Louisa Sarah Bartyla.
Über seine Kindheit spricht Nader Jindaoui nur selten. Seine Eltern hält er aus der Öffentlichkeit raus. Seine kleine Schwester Mila El-Jindaoui ist hingegen oftmals Inhalt seiner Videos auf YouTube. Sein jüngerer Bruder Hadi El-Jindaoui ist zwar nicht Teil seiner Videos, jedoch ist über ihn bekannt, dass er in jungen Jahren ebenfalls Fußballprofi werden wollte und unter anderem im Nachwuchs des Halleschen FC und des Berliner AK spielte. Heute spielt er in der Kreisliga für den Sport Klub Rapide Wedding. Es soll noch eine weitere Schwester existieren, die auf den Namen Cataleya hört. Sie soll in der Vergangenheit mit dem Berliner Rapper „Samra“ liiert gewesen sein. Nader hat eine weitere Schwester namens Duaa, die aber nicht in der Öffentlichkeit auftritt.
Aktuell leben „die Jindaouis“, wie sie im Internet bekannt sind, in einer Neubauwohnung in Berlin mit ihren beiden Kindern.
Nader Jindaoui – YouTube, Instagram, Tiktok
Im Jahr 2013 haben sich Nader und Louisa Jindaoui kennengelernt. Heute begeistern sie gemeinsam ein Millionenpublikum in den verschiedenen sozialen Netzwerken. Anfänglich teilten sie vor allem gemeinsame Bilder auf Instagram. Später fingen sie an, ihr alltägliches Leben in Videoblogs (auch Vlogs genannt) zu teilen. Auf YouTube folgen über zwei Millionen Menschen dem Paar, auf der Plattform Tiktok sogar über vier Millionen. Auf Instagram haben beide einen einzelnen Account mit über zwei Millionen Followern – Louisa hat dabei mehr Follower als ihr Mann Nader Jindaoui.
Beide haben durch ihre Bekanntheit die Möglichkeit bekommen, als Influencer ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Neben den Einnahmen auf den unterschiedlichen Plattformen verdienen die Jindaouis ihr Geld durch Kooperationen und Partnerschaften. Nader Jindaoui hat eine Kooperation mit der Sportmarke Nike. Louisa Jindaoui hat diverse Kooperationen mit Unternehmen aus der Beauty- und Lifestylebranche.
Mit „Kiwani“ haben sie eine eigene Modemarke gegründet. Die „Jindaoui Bowl“ ist ein Produkt, welches bei einem Süßwarengeschäft erwerblich ist und eine gesunde Alternative bieten soll. All diese Einnahmequellen sorgen dafür, dass das Ehepaar ein geschätztes Vermögen von fast sechs Millionen Euro hat.
Nader Jindaoui – seine Karriere als Fußballprofi
Die Fußballkarriere von Nader Jindaoui war bewegt. Erst mit zwölf Jahren begann er mit dem Fußballspielen im Verein. Als er 14 Jahre alt war, wurde der FC Energie Cottbus auf Jindaoui aufmerksam und verpflichtete ihn. Er zog nach Cottbus ins Nachwuchsleistungszentrum und spielte bis zur U19 beim FCE. Mit 17 Jahren trainierte er erstmals mit den Profis, aber sein Körper machte ihm immer wieder Probleme. Ein Medikament gegen epileptische Anfälle, die er hatte, schadete seinen Knochen. Er fiel lange Zeit aus, sodass der FC Energie Cottbus den Fördervertrag nicht verlängerte. Jindaoui zog weiter zum Nachwuchs des Chemnitzer FC, doch auch dieser gab ihm aufgrund seiner Verletzungen keinen neuen Vertrag.
Er rutschte in die Vereinslosigkeit und Ärzte prognostizierten ihm, dass er nie wieder Fußball spielen könnte. Jindaoui fand jedoch einen Arzt, der ihm mitteilte, dass das Problem aus den Zähnen auf seinen Körper übertragen wird. „Wir haben einen Arzt in Düsseldorf gefunden. Er hat gesagt, dass ich sieben wurzelbehandelte Zähne im Kiefer habe. Und wenn ich die ziehe, hab ich die Chance wieder gesund zu werden“, sagte Jindaoui in einem YouTube-Video und ließ den Eingriff durchführen. Der Plan ging auf, sein Gesundheitszustand verbesserte sich. Über den SV Babelsberg 03 bot er sich für die U23 des Zweitligisten Greuther Fürth an. Doch dort verletzte er sich im Trainingslager mit den Profis wieder. Und wieder prognostizierten ihm Ärzte, dass seine Karriere gelaufen ist. Doch er kontaktierte seinen damaligen Arzt und ließ sich erneut operieren und weitere Zähne ziehen. Und wieder funktionierte es.
Er erhielt einen Vertrag bei der U23 von Fortuna Düsseldorf, zog dann aber wegen der Liebe zu seiner heutigen Frau Louisa zurück nach Berlin. Er spielte in der Regionalliga Nordost für den Berliner AK, ehe Hertha BSC ihm einen Vertrag für die U23 anbot. Auch dort spielte er sich in den Fokus und debütierte schließlich mit 27 Jahren in der zweiten Bundesliga. Überraschend war jedoch, dass der Hauptstadtclub ihm keine Vertragsverlängerung anbot. Seit dem ist Jindaoui vereinslos und trainierte zwischenzeitlich in den USA bei Los Angeles Galaxy mit. Nebenher hat er mit dem FC Nitro einen eigenen Verein gegründet, der in der Baller League spielt. In Kürze wird er einen neuen Profivertrag unterschreiben, den Verein hat er noch nicht verraten.
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