Neue Gaskraftwerke: Die Leag erhält mehrere Zuschläge bei der ersten Ausschreibung

Die Leag hatte sich auch mit den Standorten der Kraftwerke Boxberg und Jänschwalde an der Ausschreibung für neue Gaskraftwerke beteiligt.
Michael Helbig, Montage: Katrin Janetzko- Bundesnetzagentur vergibt erste StromVKG-Zuschläge für neue Gaskraftwerkskapazitäten.
- Leag erhält sechs Zuschläge für Standorte in Brandenburg und Sachsen – gehört zu den großen Gewinnern.
- In Brandenburg entfallen insgesamt rund 1819 Megawatt auf bezuschlagte Projekte, in Sachsen rund 910.
- Auch RWE, ein Projekt in Bayern und die Stadtwerke Karlsruhe bekommen Zuschläge.
- Nächste Ausschreibungsrunde kommt: Der nächste Gebotstermin soll am 10. November bekannt gemacht werden.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Die Entscheidung ist gefallen. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die Ergebnisse einer ersten Ausschreibungsrunde von Gaskraftwerkskapazitäten im Rahmen des StromVKG jetzt veröffentlicht.
Die Lausitz Energie Kraftwerke AG (Leag) gehört zu den großen Gewinnern der ersten bundesweiten Ausschreibung für Langzeitkapazitäten nach dem StromVKG. Wie die Bundesnetzagentur am Dienstag mitteilte, erhielt das Unternehmen insgesamt sechs Zuschläge für Standorte in Brandenburg und Sachsen.
Nach der veröffentlichten Zuschlagsliste entfallen auf die Leag vier Zuschläge in Brandenburg und zwei in Sachsen. Das Ausschreibungsvolumen hatte ursprünglich bei 4500 Megawatt gelegen.
Konkret bedeutet das für die Leag, dass sie Zuschläge für vier Gaskraftwerke am Standort Jänschwalde (Spree-Neiße) sowie für zwei solcher Anlagen in Boxberg (Landkreis Görlitz) und außerdem für den Neubau eines Gaskraftwerks im bayerischen Leipheim 20 bekommen hat. Bei den Leag-Geboten in Jänschwalde und Boxberg handelt es sich um so bezeichnete FuelSwitch-Anlagen. Dabei wird vorhandene Kraftwerksinfrastruktur auch für die neuen Anlagen genutzt.
Für Brandenburg summieren sich die bezuschlagten Projekte aller Unternehmen auf rund 1819 Megawatt, für Sachsen auf rund 910 Megawatt. Die Behörde sieht in den Ergebnissen einen wichtigen ersten Schritt zur langfristigen Absicherung der Stromversorgung.
Neben der Leag erhielten auch RWE in Nordrhein-Westfalen, ein Projekt in Bayern sowie die Stadtwerke Karlsruhe Zuschläge. Die Bundesnetzagentur kündigte bereits die zweite Ausschreibungsrunde an. Der nächste Gebotstermin soll am 10. November bekannt gemacht werden.
Wir berichten demnächst noch detaillierter über die Ergebnisse der Ausschreibung.

