Norman Asmus: Erster Seniorenbeauftragter Brandenburgs nimmt Arbeit in Potsdam auf
Heute ist jeder fünfte in der Mark 65 Jahre alt oder älter. In zehn Jahren wird jeder Dritte zu dieser Gruppe gehören. Nonnemacher betonte, dass mit dem neuen Beauftragten unter anderem Antworten auf Fragen wie Einsamkeit im Alter und Altersarmut gefunden werden sollen. Letzteres wird in einer neuen Studie untersucht werden, erklärte Asmus. Geboren wurde er in Zossen. Seine ersten Meriten verdiente er im Bereich Senioren unter der damaligen Sozialministerin Regine Hildebrandt (SPD), was ihn nach eigener Aussage deutlich prägte. Zuletzt war Asmus im Familienreferat tätigt. Auf einer Pressekonferenz in der Staatskanzlei erklärte der neue Beauftragte, dass er sich um die Mobilität, das Wohnen, die Gesundheitsversorgung und das Thema Digitalisierung im Sinne der Senioren beschäftigen will. Außerdem versteht er sich als Ansprechpartner für die kommunalen Seniorenbauftragten.
Die Stelle eines unabhängigen, hauptamtlichen Seniorenbauftragen wurde seit Jahren vom Landesseniorenrat erhoben. Im Koalitionsvertrag hatten sich SPD, CDU und Grünen auf die Schaffung dieses Amtes verständigt worden. Darüber hinaus gibt es im Sozialministerium die Gleichstellungsbeauftrafte, die Integrationsbeauftragte und den Tierschutzbeauftragten. Die Stelle eines Behindertenbeauftragten ist aktuell noch nicht besetzt.


