Schüsse in der Morgenluft sorgen am 13. Mai 2019 für einen Großeinsatz der Polizei in der Kleinstadt Forst (Lausitz) im Süden Brandenburgs. Zwei Leichen werden auf einem Grundstück in einer bürgerlich anmutenden Seitenstraße gefunden. Eine weitere schwerverletzte Person wird mit einem Hubschrauber abtransportiert. Im Haus nebenan finden die Ermittler eine große Cannabisplantage. Die Spuren führen zu einem der größten Drogenkartelle in Europa. Welche Rolle spielt dabei die brandenburgische Provinz?
Das und mehr erfahrt ihr in der ersten Folge unseres neuen Podcasts „Akte Brandenburg“, einem gemeinsamen Format der Märkischen Oderzeitung und der Lausitzer Rundschau.
Der Podcast ist auf allen gängigen Streamingplattformen zu hören, unter anderem bei Spotify, Apple Podcast, Amazon Music, Deezer, Google Podcast und Player.fm.

Staatsanwalt schweigt, doch es gibt Informationen aus dem Ausland

Was ist damals wirklich geschehen? Gemeinsam mit Bodo Baumert, Gerichtsreporter der Lausitzer Rundschau, und dem Forster Lokalreporter Sven Hering begeben wir uns drei Jahre später auf Spurensuche.
Sitzen der oder die Täter mittlerweile im Gefängnis? Die Staatsanwalt hüllt sich in Schweigen. Die Ermittlungen laufen noch. Doch Behörden aus dem Ausland sind auskunftsfreudiger und zeichnen das Bild eines Drogenkartells, dass sich bald in innere Machtkämpfe verstrickt und dabei eine blutige Spur durch ganz Europa zieht. Ihre Heimat hat die Mafiabande in Kotor, einer malerischen Hafenstadt in Monetenegro auf dem Balkan.
Dass sich die Bande nach Forst verirrt hat, ist gar nicht so abwegig, wie es auf den ersten Blick scheint, sagt Bodo Baumert. Denn Brandenburg bietet den Drogenhändlern einige entscheidende Vorteile. Am besten hört ihr selbst rein:
Neue Folgen von „Akte Brandenburg“ erscheinen ab jetzt monatlich. Noch nicht genug von True Crime? Dann hört euch hier die Folge von „Dit is Brandenburg“ zu einem der rätselhaftesten Verbrechen in Brandenburg der letzten Jahrzehnte an. Wie löst man einen Mord ohne Leiche?