Razzia in Berlin
: Sechsstelliger Betrag, Gold und Waffe von Bande beschlagnahmt

Bei einer Razzia in Berlin wurden Geld, Goldbarren und eine Schusswaffe beschlagnahmt. Vier Mitglieder der Bande sitzen jetzt in Untersuchungshaft.
Von
dpa
Berlin
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Brennpunkt- und Präsenzeinheit der Polizei Berlin: Polizeibeamte der Brennpunkt- und Präsenzeinheit (BPE) der Polizei Berlin legen am Kottbusser Tor in Kreuzberg einem mutmaßlichen Drogen-Dealer Handfesseln an. Die BPE befasst sich überwiegend mit der polizeilichen Arbeit an den kriminalitätsbelasteten Orten der Direktion 5 (City). Schwerpunkte sind, neben dem Alexanderplatz und der Warschauer Brücke, der Görlitzer Park und das Gebiet rund um das Kottbusser Tor. (zu dpa: «8,5 Kilogramm Drogen bei Razzia gesichert - Vier Festnahmen»)

In Berlin wurde heute eine Razzia durchgeführt. Gefunden wurden Geld, Gold und eine Waffe. Vier der Bandenmitglieder sitzen nun in Untersuchungshaft. (Symbolbild)

Bernd von Jutrczenka/dpa
  • Razzia in Berlin und Brandenburg: vier Verdächtige festgenommen und in U-Haft.
  • Vorwurf Geldwäsche über Firmen- und Kontengeflecht mit falschen Personalien und Strohleuten.
  • 189 Bankkonten gesperrt, laut Staatsanwaltschaft zwei Millionen Euro gesichert.
  • Beschlagnahmt: über 330.000 Euro Bargeld, Goldbarren im Wert von etwa 639.000 Euro.
  • Zudem sichergestellt: Diamant mit sechs Karat, Luxusuhren, Goldschmuck, Luxuswagen und eine Waffe.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es geht um Geldwäsche mithilfe eines weitverzweigten Firmengeflechts: Bei Durchsuchungen in Berlin und Brandenburg sind vier mutmaßliche Bandenmitglieder festgenommen und Vermögenswerte wie Goldbarren und ein Luxuswagen beschlagnahmt worden. Die drei Männer im Alter von 31 und 43 Jahren sowie eine 32-jährige Frau sitzen in Untersuchungshaft, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten.

Zeitgleich zu den Durchsuchungen in Tempelhof-Schöneberg, Charlottenburg-Wilmersdorf, Steglitz-Zehlendorf und Brandenburg wurden 189 Bankkonten gesperrt, wie es hieß. So wurde laut Staatsanwaltschaft eine Summe von zwei Millionen Euro gesichert. Der Razzia gingen nach Behördenangaben intensive Ermittlungen voraus, an denen auch die Steuerfahndung beteiligt war.

Die Verdächtigen sollen seit 2024 ein weitverzweigtes Firmen- und Kontengeflecht betrieben haben. Mithilfe portugiesischer Strohpersonen und falscher Personalien sollen sie zahlreiche Gesellschaften gegründet oder übernommen und Bankkonten eröffnet haben.

Razzia in Berlin: Diamant und Luxuswagen werden gefunden

Bei den Durchsuchungen fanden die rund 80 Einsatzkräfte nach den Angaben unter anderem zahlreiche Ausweisdokumente, insbesondere portugiesische Reisepässe sowie teilweise gefälschte Pässe. Zudem stellten sie Bankkarten mit unterschiedlichen Namen sowie Handys, Computer und Geschäftsunterlagen sicher.

Beschlagnahmt wurden auch mehr als 330.000 Euro Bargeld und Goldbarren im Wert von etwa 639.000 Euro. Auch einen Diamanten mit sechs Karat und einem geschätzten Wert von bis zu 110.000 Euro sowie Luxusuhren, Goldschmuck und einen Luxuswagen beschlagnahmten die Polizisten. Zudem fanden sie eine Schusswaffe mit Munition.