Schüsse in Berlin-Spandau
: Auto-Insassen sollen aufeinander geschossen haben

In Berlin-Spandau soll es zu einem Schusswechsel aus Autos heraus gekommen sein. Die Polizei ermittelt die Hintergründe. Das ist bekannt.
Von
Stefan Zwahr
Spandau
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Eine Kaliber 9 mm Pistole, Patronen und ein Magazin liegen auf einer Waffenbesitzkarte. Aus welchen Waffen in Berlin-Spandau Schüsse abgegeben wurden, ist noch nicht bekannt.

Patrick Pleul/dpa

Im Westen von Berlin beobachteten Zeugen in der Nacht auf den 22. Februar 2024, wie aus zwei stehenden Autos heraus Schüsse abgegeben wurden. Die Polizei findet später Einschusslöcher und Patronenhülsen. Das ist bislang bekannt.

Dass Menschen aus stehenden Autos heraus aufeinander geschossen haben, hätten Zeugen beobachtet, sagte ein Polizeisprecher am Morgen.

Was passierte in Berlin-Spandau?

Zu dem mutmaßlichen Schusswechsel kam es nach ersten Erkenntnissen gegen 2 Uhr in Haselhorst in der Gartenfelder Straße. Im Anschluss sei zunächst eines der beteiligten Autos in Richtung Paulsternstraße davongefahren, gefolgt von dem anderen.

Einsatzkräfte stellten im Anschluss an und in umliegenden Geschäften sowie bei einem geparkten Auto mehrere Einschusslöcher fest, wie die Polizei weiter mitteilte. Sie hätten zudem Patronenhülsen gefunden.

Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass scharfe Waffen verwendet wurden. Verletzte seien zunächst nicht bekannt geworden. Die Ermittlungen zu den Beteiligten und den Hintergründen dauerten an.