Schule in Brandenburg
: Einstellungsstopp für Lehrer wird aufgehoben

Der Einstellungsstopp für Lehrer hat in Brandenburg für viel Unmut gesorgt. Jetzt wird er aufgehoben. Die SPD spricht von Kommunikationspanne.
Von
Ulrich Thiessen
Potsdam
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Bildungsminister Steffen Freiberg (SPD)

Brandenburgs Bildungsminister Steffen Freiberg (SPD) soll umgehend wieder Lehrer und Seiteneinsteiger einstellen

Jens Kalaene/dpa
  • Brandenburg hebt den Einstellungsstopp für Lehrer auf, der viel Unmut erzeugte.
  • SPD-Fraktionschef Björn Lüttmann kündigt sofortige Jobangebote an.
  • Krankheit von Bildungsminister Freiberg trug zur Verwirrung bei.
  • Sondersitzung des Bildungsausschusses am Dienstagnachmittag.
  • Einstellungsmoratorium mit verringerten Stellen im Haushaltsentwurf begründet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das umstrittene Einstellungsmoratorium für Lehrer in Brandenburg soll umgehend aufgehoben werden. Das kündigte SPD-Fraktionschef Björn Lüttmann am Dienstag (8.4.) auf einer Pressekonferenz in Potsdam an. Befragt, ab wann, antwortete er: „Spätestens morgen“.

Lüttmann sprach von einer „unglücklichen Kommunikation“ in Bezug auf die Einstellungen. Es habe sich nur um keinen kurzen Zeitraum gehandelt, in dem wegen einer Bestandsaufnahme im Bildungsministerium keine Unterschriften unter Arbeitsverträge gesetzt wurden.

Alle Lehrer sollen ein Einstellungsangebot erhalten

Allen Referendaren, grundständig ausgebildeten Lehrkräften und qualifizierten Seiteneinsteigern werden umgehend Jobangebote gemacht, kündigte der Sozialdemokrat an. Laut Lüttmann trug die dreiwöchige Krankheit von Bildungsminister Steffen Freiberg (SPD) zu der entstandenen Verwirrung bei. Wie viele Interessenten in den vergangenen Tagen sich anderweitig eine Stelle besorgt haben, konnte Lüttmann nicht beantworten.

Am Dienstagnachmittag soll der Bildungsausschuss des Landtages zu einer Sondersitzung zusammenkommen. Dort wird Freiberg Rede und Antwort stehen. Anfang April hatte das Bildungsministerium auf Nachfrage dieses Nachrichtenportals erstmals von einem Einstellungsmoratorium gesprochen und es mit den verringerten Stellen im Haushaltsentwurf begründet.