Sperrung A100 in Berlin: Zehn Auffahrten der Autobahn gleichzeitig dicht

Auf den Zufahrten der A100 in Berlin brauchen Autofahrer oft Geduld. An manchen Tagen und in manchen Nächten sind die Auffahrten allerdings ganz gesperrt, teilt die Autobahn GmbH des Bundes jetzt mit.
Jörg Carstensen/dpa- A100 in Berlin: Vollsperrung zwischen Schmargendorf und Heckerdamm vom 13.–17. Oktober 2025.
- Zehn Anschlussstellen ab 20 Uhr dicht; Vollsperrung von 2–5 Uhr nachts.
- Grund: Demontage von Verkehrszeichenbrücken und Tunnel-Wartungsarbeiten.
- Weitere Arbeiten: Reinigung, Fahrbahnreparaturen, Wartung von Verkehrsanlagen.
- Maßnahmen erfolgen nachts, um Verkehrsstörungen gering zu halten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Polizei-Einsatz, marode Brücke, Wartungsarbeiten im Tunnel – die Autobahn A100 in Berlin macht dieser Tage vor allem mit ihren Sperrungen Schlagzeilen. Nun müssen sich Autofahrer schon auf die nächste Beeinträchtigung einstellen. Es geht um vier Nächte.
„Im Rahmen der laufenden Ersatzbaumaßnahmen an der Ringbahnbrücke wird es in den Nächten vom 13. bis einschließlich 17. Oktober 2025 zu einer beidseitigen Vollsperrung der A100 zwischen den Anschlussstellen Schmargendorf (Konstanzer Straße) und Heckerdamm kommen“, teilt die Autobahn GmbH des Bundes am Montag (13.10.) mit. Die Sperrung der Autobahn gelte jeweils von 21 Uhr bis 5 Uhr am Folgetag.
A100 – Zehn Anschlussstellen jeweils ab 20 Uhr gesperrt
Die zehn Anschlussstellen, die in dem wenige Kilometer kurzen Abschnitt liegen, sind allerdings bereits ab 20 Uhr geschlossen. Betroffen sind:
- AS Schmargendorf / Konstanzer Straße
- AS Hohenzollerndamm
- AS Kurfürstendamm
- AS Messedamm
- AS Messedamm Süd
- AS Kaiserdamm-Süd
- AS Kaiserdamm
- AS Spandauer Damm
- AS Siemensdamm
- AS Heckerdamm
Grund für die Sperrung ist die Demontage mehrerer Verkehrszeichenbrücken, die sich über die gesamte Breite der Fahrbahn erstrecken sowie Wartungsarbeiten am Tunnel Rathenauplatz, der sich zwischen den beiden Anschlussstellen befindet, heißt es in der Mitteilung der Autobahn GmbH weiter.
A100 – Sicherheit für Arbeiter erfordert Vollsperrung
Da einige der Signalträger auch außerhalb der Fahrbahnränder montiert sind, sei ein gefahrloser Rückbau nur möglich, wenn der gesamte Querschnitt der Autobahn in diesem Bereich vollständig freigehalten werde. „Arbeiten unter teilweisem Verkehr sind aus Sicherheitsgründen ausgeschlossen, da die Abbauflächen in beiden Fahrtrichtungen liegen und nicht ausreichend abgesichert werden könnten.“
Dafür werde versucht, möglichst viele anstehende Arbeiten in die Zeitfenster der Sperrung zu legen. Arbeiter werden darum in den Nächten sämtliche Strecken- und Entwässerungsanlagen reinigen, Schachtkontrollen vornehmen, Fehlstellen der Fahrbahn reparieren, elektronische Verkehrsanlagen und den Tunnel Rathausplatz warten.
„Die Maßnahmen werden ausschließlich in den Nachtstunden von 21 bis 5 Uhr umgesetzt, um die Verkehrsstörungen möglichst gering zu halten“, erklärt die Autobahn GmbH.

