Streik am 13. und 14. April: Neuer Streik bei Lufthansa - am BER fallen Flüge aus

Ein Airbus A320-200 der Deutschen Lufthansa startet vom Flughafen Berlin-Brandenburg (BER).
Soeren Stache/dpa- Lufthansa-Piloten streiken 48 Stunden – betroffen ist auch der Flughafen BER.
- Zeitraum: Montag, 13. April, 00.01 Uhr bis Dienstag, 14. April, 23.59 Uhr.
- Am BER entfallen je Tag rund 20 Starts und Landungen von/nach Frankfurt und München.
- VC ruft bei Lufthansa, Lufthansa Cargo, Lufthansa Cityline und Eurowings zum Streik auf.
- Hintergrund ist ein Tarifkonflikt um betriebliche Altersversorgung und Vergütung; Lufthansa widerspricht.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auch am Hauptstadtflughafen BER fallen wegen des 48-stündigen Pilotenstreiks bei der deutschen Lufthansa-Gruppe Flüge aus. Die Vereinigung Cockpit (VC) hat den Ausstand für Montag, 13. April, 00.01 Uhr bis Dienstag, 14. April, 23.59 Uhr angekündigt.
Am BER sind davon an beiden Tagen die Lufthansa-Verbindungen von und nach Frankfurt und München betroffen, wie aus der Fluginformation auf der Internetseite des BER hervorgeht. Danach werden jeweils rund 20 Starts und Landungen gestrichen.
Zum Streik aufgerufen sind die VC-Mitglieder bei der Deutschen Lufthansa AG, der Lufthansa Cargo AG, der Lufthansa Cityline GmbH sowie der Eurowings GmbH. Bei Eurowings wird demnach nur am Montag gestreikt. Informationen dazu, wie viele Eurowings-Flüge am Flughaben BER betroffen sein könnten, lagen noch nicht vor.
Lufthansa-Streik am Montag und Dienstag: Keine Einigung im Tarifkonflikt
Die Vereinigung Cockpit begründete den Streikaufruf damit, dass die Arbeitgeberseite in mehreren Tarifkonflikten keinen Willen zu einer Lösung zeige.
Nach VC-Angaben liegt weder bei Lufthansa und Lufthansa Cargo ein Angebot zur betrieblichen Altersversorgung vor, noch gibt es bei Lufthansa Cityline ein tragfähiges Angebot für einen neuen Vergütungstarifvertrag. Bei Eurowings sei das vorgelegte Angebot zur betrieblichen Altersversorgung inakzeptabel.
Ein Lufthansa-Sprecher kritisierte, die Kernforderung nach Verdopplung einer ohnehin schon überdurchschnittlichen und exzellenten betrieblichen Altersvorsorge sei unerfüllbar. Erst am Freitag, 10. April, waren wegen eines Flugbegleiter-Streiks nahezu sämtliche innerdeutschen Verbindungen der Lufthansa am BER ausgefallen.
