Tiergarten Berlin
: Regenbogenbank erneut beschmiert

Die Regenbogenbank im Tiergarten Berlin soll an die Opfer des Terroranschlags auf den CSD erinnern. Nun wurde sie erneut beschmiert, was bekannt ist.
Von
dpa
Berlin
Jetzt in der App anhören
Regenbogen-Bank an CSD-Gedenkstätte: An der Gedenkstätte im Berliner Tiergarten, die an den islamistischen Terroranschlag am Christopher Street Day (CSD) erinnert, steht eine Sitzbank in Regenbogenfarben. In der Nacht zu Dienstag wurde sie erneut beschädigt. (zu dpa: «Regenbogenbank im Tiergarten mit schwarzer Farbe besprüht»)

Die Regenbogenbank um Tiergarten Berlin ist als Gedenkstätte für die Opfer des islamistischen Terroranschlag am Christopher Street Day (CSD) gedacht. Jetzt wurde sie erneut beschädigt.

Dirk Wittenberg/dpa
  • Regenbogenbank im Berliner Tiergarten erneut großflächig mit schwarzer Farbe besprüht.
  • Polizisten rochen früh starken Farbgeruch und fanden die frische Schmiererei.
  • Staatsschutz ermittelt, da politisch motivierte Straftat möglich ist.
  • Bank erinnert an Opfer des islamistischen Anschlags am CSD im Juli.
  • Seit Aufstellung am 6. August wiederholt beschädigt – zuletzt wurden Holzlatten herausgerissen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag die Regenbogenbank im Tiergarten großflächig mit schwarzer Farbe besprüht, die an die Opfer des islamistischen Terroranschlags am Rande des Christopher Street Day (CSD) im Juli erinnert. Polizisten bemerkten am frühen Morgen in der Nähe starken Farbgeruch, wie die Polizei mitteilte. Als sie dem nachgingen, entdeckten sie die Schmiererei. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die eigentlich in Regenbogenfarben gestaltete Sitzbank wurde am 6. August in der Nähe des Anschlagsorts aufgestellt. Seither wurde sie immer wieder beschädigt. Erst vor wenigen Tagen wurden Holzlatten der Sitzfläche herausgerissen.

Bei dem Terroranschlag am 25. Juli war der 21-jährige islamistische Attentäter mit einem Wagen in eine Menschengruppe gefahren. Danach griff er mit einer Machete weitere Menschen an und floh. Eine Frau wurde getötet und 31 Menschen zum Teil schwer verletzt. Einen Tag später erschossen Polizisten den Attentäter.