Toter in Berlin
: Patient (65) im Vivantes Klinikum in Neukölln getötet

UPDATE 13.30 Uhr: In der Psychiatrie einer Klinik in Berlin wird ein Mann mit einem scharfen Gegenstand so schwer verletzt, dass er stirbt. Der Tat ging eine Auseinandersetzung voraus.
Von
dpa
Berlin
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Ein Patient ist in einem Krankenhaus in Berlin-Neukölln getötet worden. (Symbolbild)

Jens Kalaene/dpa
  • In einem Krankenhaus in Berlin-Neukölln wurde ein Patient getötet.
  • Er starb, nachdem er mit einem scharfen Gegenstand tödlich verletzt wurde.
  • Vorausgegangen sein soll ein Streit mit einem anderen Patienten – die Polizei ermittelt.
  • Eine Mordkommission übernahm den Fall, weitere Details nannte die Polizei zunächst nicht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In der Psychiatrie einer Berliner Klinik ist ein Patient mutmaßlich von einem anderen Patienten getötet worden. Bei dem Opfer handele es sich um einen 65-jährigen Mann, teilte ein Sprecher des Vivantes Klinikums Neukölln der dpa mit. Der mutmaßliche Täter, ein 26-Jähriger, sei erst am Sonntag mit der Diagnose Psychose eingeliefert worden. Er sei festgenommen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mit.

Zwischen den beiden Patienten sei es am Sonntagabend gegen 23.10 Uhr aus bisher unbekannten Gründen zu einer Auseinandersetzung gekommen, hieß es in der Pressemitteilung. Der Jüngere habe den Älteren mit einem unbekannten Gegenstand tödlich am Oberkörper verletzt.

Dem Vivantes-Sprecher zufolge könnte dies mit einer zerbrochenen Tasse geschehen sein, die gefunden wurde. „Es gab keine Waffe“, sagte er. Eingelieferte Patienten würden zum Eigen- und Fremdschutz bei der Einlieferung durchsucht.

Das Personal stehe unter Schock, sagte der Vivantes-Sprecher weiter. Es werde von Psychologen betreut. Ein Reanimationsteam, das direkt vor Ort gewesen sei, habe nichts mehr tun können.

Die 5. Mordkommission des Landeskriminalamtes ermittelt wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes. Fälle wie dieser, bei dem ein Patient einen anderen in einer psychiatrischen Klinik tötet, sind extrem selten.

Vor drei Jahren hatte es einen Vorfall in der Suchtstation des Jüdischen Krankenhauses Berlin gegeben, bei dem ein Patient mit einem Messer in der Hand randalierte. Polizisten stoppten den 45-jährigen Mann im April 2023 mit zwei Schüssen, von denen er am Bein verletzt wurde.