Verfolgung in Zehdenick
: Mit Tempo 140 durch die Stadt – Raser flüchtet vor Polizei

Ein 28-jähriger Kleintransporter-Fahrer hat sich in Zehdenick einer Kontrolle entzogen. Die Polizei nahm die Verfolgung auf. Diese endete mit einer Überraschung.
Von
Martin Risken
Zehdenick
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Polizei - Symbolbild: ARCHIV - 26.07.2015, Niedersachsen, Osnabrück: Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. (zu dpa: «Bewaffneter Autodieb nach Verfolgungsjagd gestoppt») Foto: Friso Gentsch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein rücksichtsloser Autofahrer hat sich am Montagabend (24. März) in Zehdenick und Umgebung ein Rennen mit der Polizei geliefert. Mit Tempo 160 versuchte er sich einer Kontrolle zu entziehen. (Symbolfoto)

Friso Gentsch/dpa
  • Ein 28-jähriger Fahrer flüchtete in Zehdenick vor der Polizei mit Tempo 160.
  • Die Verfolgung endete auf der Zabelsdorfer Dorfstraße, wo der Fahrer gestoppt wurde.
  • Der Fahrer hatte keine gültige Fahrerlaubnis und 0,21 Promille Alkohol im Blut.
  • Er ist der Polizei aus ähnlichen Vorfällen bekannt.
  • Anzeigen wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Trunkenheit wurden aufgenommen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein 28-jähriger Autofahrer hat sich in Zehdenick ein Rennen mit der Polizei geliefert. Zuvor hatte sich der Fahrer eines Ford-Kleintransporters „Transit“ einer Verkehrskontrolle auf der Castrop-Rauxel-Allee entzogen.

Die Polizeibeamten hatten ihn am Montagabend (25. März) zum Halten aufgefordert. Doch dieser Aufforderung kam er nicht nach. Stattdessen drückte er aufs Gaspedal und entfernte sich mit überhöhter Geschwindigkeit. Die Polizei nahm die Verfolgung auf.

Polizei verlor kurzzeitig Sichtkontakt zum flüchtigen Fahrzeug

Innerorts war er nach Angaben der Polizei mit 130 bis 140 Kilometern pro Stunde unterwegs. Auf Wald- und Feldwegen versuchte er sogar mit Tempo 160 den Beamten zu entkommen. Stellenweise kam der Raser von der Straße ab, fuhr in den Gegenverkehr und schnitt gefährlich die Kurven.

„Glücklicherweise kam es zu keinen Unfällen mit Unbeteiligten“, teilte Carola Haase von der Polizeiinspektion Oberhavel am Dienstag (25. März) mit. Die Beamten blieben an dem Flüchtigen dran, verloren aber kurzzeitig den Sichtkontakt zu dem Transit. Wenig später stellten sie Fahrer und Fahrzeug auf der Zabelsdorfer Dorfstraße fest, wo der 28-Jährige angehalten hatte und sich den Polizisten in seinem Fahrzeug sitzend stellte.

Bei der Kontrolle erlebten die Polizisten eine Überraschung: Der Fahrer war ihnen bereits aus ähnlichen Vorfällen bekannt. Er konnte keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,21 Promille. Das Fahrzeug wurde sichergestellt und Anzeigen wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Trunkenheit im Verkehr aufgenommen.