Videobotschaft: Arche-Gründer warnt vor Schäden für Kinder durch Corona-Isolation

Arche-Gründer Bernd Siggelkow setzt sich in einer Videobotschaft für die teilweise Öffnung von Schulen, Kitas und Kindereinrichtungen ein.
YouTubeSeit sieben Wochen erleben viele Kinder eine Situation, die selbst für Erwachsene ungewohnt und neu ist. Sie können nicht raus. Kein Unterricht, keine Kita und kein Zeitvertreib am Nachmittag in Kindereinrichtungen. Besonders in Ballungsräumen trifft die Isolation Kinder hart. Dadurch kann es zu Defiziten in ihrer Entwicklung kommen. Diese zeigen sich in verminderten Fähigkeiten in den Bereichen Konzentration und Kommunikation. Dazu kommt, dass viele Kinder nicht recht wissen, „wohin sie mit Energie sollen“.
Alles über das Coronavirus und seine Folgen für Brandenburg und Berlin in unserem Corona-Blog.
Der Gründer des Vereines „Die Arche“, Bernd Siggelkow, spricht in seiner Videobotschaft die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten direkt darauf an, dass diese die Entscheidung über die Öffnung von Schulen und Kitas beschleunigen und so das gewohnte Leben der Kinder langsam wieder beginnen kann.
„Kinder brauchen ihre vertrauten Ansprechpartner“
„Die Arche“ empfiehlt, dass Kinder tage- oder stundenweise wieder in die Schulen kommen. Außerdem, dass die Klassen reduziert werden, damit die Kinder wenigstens zwei Tage in der Woche in die Schulen gehen können.
Siggelkow prangert weiterhin an, dass manche Lehrer sich über Wochen nicht bei den Kindern gemeldet haben und danach viele Aufgaben und Materialien zu den Kindern nach Hause geben.
Alles über das Coronavirus und seine Folgen für Brandenburg und Berlin in unserem Corona-Blog.
