Waldzustandsbericht: Jeder dritte Baum in Brandenburg ist krank

Archivbild: Abgestorbene Fichten, die die Trockenheit der vergangenen zwei Jahre nicht überstanden haben, stehen zwischen noch gesunden Nadel- und Laubbäumen in einem Waldgebiet im Landkreis Märkisch-Oderland.
Patrick Pleul/dpaAllein im Vergleich zu 2018 sind die Schäden um 26 Prozent gestiegen. Nur 14 Prozent der Waldfläche sind gesund. „Ich habe heute keine guten Nachrichten“, sagte Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Grüne) am Donnerstag bei der Vorstellung des Berichts. Dürre, Brände und Schädlinge hätten ihre Spuren hinterlassen. „Die Auswirkungen des Klimawandels sind nun bei allen Baumarten sichtbar geworden“, betonte Vogel. Besonders dramatisch sieht es bei den Eichen aus. Bei zwei Dritteln des Bestands gibt es deutliche Schäden. „Dramatisch verschlechtert“ hat sich die Situation bei den Buchen. Die Vitalität der Kiefer hat sich um 31 Prozent verringert. Nur 17 Prozent der Bestände sind gesund. Bislang hatte sich die Kiefer noch gut gehalten. „Auch für sie ist die Gefahr durch Klimaveränderungen groß“, konstatierte nun der Minister.
