Wetter in Berlin und Brandenburg: Herbstwetter im Sommer mit Sturmböen und Schafskälte

Das Wetter bleibt wechselhaft. Sturmböen und Schafskälte beginnen die neue Woche. Die Wetteraussichten für diese Woche und wie die aktuelle Wetterlage zustande kommt. (Symbolbild)
Michael Reichel/dpaWährend in Griechenland und der Türkei die Hitze wütet, ist bei uns wieder der Herbst angekommen. Wir berichteten letzte Woche bereits über die Schafskälte, aber wie normal ist diese Kälte in diesem Jahr wirklich? Die Wetteraussichten für diese Woche und alle Infos zur aktuellen Wetterlage.
Übersicht
- Das Wetter in Berlin und Brandenburg heute
- Wetteraussichten für die kommende Woche
- Aktuelle Wetterlage
Die Woche beginnt sonnig mit vereinzelten Wolken
Mit vielen Wolken und etwas Sonne beginnt die neue Woche in Berlin und Brandenburg. Nach einem heiteren Start zieht der Himmel im Laufe des Montags (10. Juni) immer mehr zu, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhersagt. Etwas Regen fällt in der Prignitz und im Havelland, sonst bleibt es trocken. Die Temperaturen klettern auf 17 bis 21 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig.
Nachts regnet es in einigen Gebieten schauerartig. Sonst ist der Himmel wolkig bis stark bewölkt. Zunächst bläst der Wind schwach. Zum Morgen weht es heftiger, zeitweise und örtlich mit Böen mit Geschwindigkeiten um 60 Kilometer pro Stunde.
Frische Wetteraussichten für die Woche in Berlin und Brandenburg
Auf einen windigen Dienstag (11. Juni) müssen sich die Menschen in Berlin und Brandenburg einstellen. Wie der Deutsche Wetterdienst am Morgen mitteilte, sind vor allem zwischen Prignitz und Oder Gewitter zu erwarten. Besonders in Gewitternähe sind Sturmböen mit bis zu 70 Kilometern pro Stunde möglich. Die Temperaturen klettern auf maximal 19 Grad. Dazu kann es den ganzen Tag über immer wieder regnen. Zum Abend hin soll der Wind langsam nachlassen.
In der Nacht zum Mittwoch (12. Juni) sind nur wenige Wolken am Himmel und es bleibt trocken. Auf 9 bis 6 Grad sinken die Temperaturen – die Schafskälte kommt also wirklich. Wir berichteten bereits von diesem Wetterphänomen und woher der Name kommt.
Sonne und Wolken wechseln sich am Mittwoch ab. Es bleibt weitgehend trocken, nur vereinzelt fallen Schauer. Die Temperaturen steigen geringfügig auf 17 bis 19 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig.
Die aktuelle Wetterlage ist etwas eingefahren
Nach den sommerlichen Temperaturen am Wochenende, erreicht uns erneut die polare Kaltluft. Die nächtlichen Tiefstwerte sind äußerst frisch: Bis einschließlich Freitag sinken die Temperaturen nachts vereinzelt auf bis zu 7 Grad. So kühl war die erste Junihälfte in Deutschland zuletzt 2012.
Das anhaltend kühle Wetter wird durch ein großräumiges Tiefdruckgebiet über Nordwesteuropa verursacht, das sich seit einiger Zeit immer wieder neu bildet. Dieses Tief sorgt dafür, dass die Temperaturen von Spanien über Frankreich bis nach Deutschland unter dem Durchschnitt liegen. Währenddessen zeigt sich die Hitze vor allem in Südosteuropa mit täglichen Temperaturen von über 40 Grad – insbesondere in Griechenland und der Türkei. Es scheint vorerst keine wesentliche Veränderung dieses Wettermusters zu geben.
Niklas Weise, Meteorologe bei WetterOnline, erklärt: „Verglichen mit dem langjährigen Mittel von 1991 bis 2020 ist es derzeit rund 1 bis 1,5 Grad kühler. Noch deutlicher ist der Kontrast zu den Jahren 2018 und 2019: Damals war die erste Junihälfte zum Beispiel im Durchschnitt schon 4 Grad wärmer als in diesem Jahr. So kalt wie in diesem Jahr war es seit 2012 nicht mehr. An einen sommerlichen Juni haben wir uns nach den letzten überdurchschnittlich warmen Junimonaten zwar gewöhnt, aber statistisch betrachtet war ein Ausschlag nach unten überfällig“.



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