Zukunftspreis Brandenburg
: Jury hat entschieden – diese Unternehmen sind im Finale

Der Zukunftspreis Brandenburg ist der wichtigste Wirtschaftspreis im Bundesland. Es gab 91 Bewerber, nun hat die Jury ihre Auswahl getroffen. Diese Unternehmen sind im Finale.
Von
Katharina Schmidt
Cottbus
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Begehrte Trophäen: Auch im Jahr 2024 wird der Zukunftspreis Brandenburg vergeben — und das bereits zum 20. Mal. Wie die Bewerbung abläuft.

Der Zukunftspreis Brandenburg wird seit 2004 an Unternehmen verliehen. Für 2025 haben sich über 90 Unternehmen beworben. Die Finalisten stehen fest.

Fotoatelier Goethe/Rolf Kühne
  • Der Zukunftspreis Brandenburg 2025 hatte 91 Bewerber, sechs Unternehmen stehen im Finale.
  • Die Finalisten sind: 2M Gruppe, Ardelt Kranbau, Augletics, Metall- und Balkonbau Hansmann, Monari Arts und Spiel-Bau.
  • Das Finale findet am 21. November in Berlin-Schönfeld statt.
  • Der Preis prämiert seit 2004 herausragende Leistungen von Unternehmen in Brandenburg.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mehr als 90 Unternehmen haben sich um den Zukunftspreis Brandenburg 2025 beworben. Es handelt sich um den wichtigsten Wirtschaftspreis im Bundesland, der seit 2004 jährlich herausragende Leistungen und Unternehmen prämiert. Nun stehen die Nominierten fest. Die Hauptjury hat insgesamt sechs Unternehmen ausgewählt, die am 21. November zum Finale nach Berlin-Schönfeld reisen werden. Das sind die Finalisten:

2M Gruppe
Der Gebäudereiniger aus Potsdam ist 2002 gegründet worden und arbeitet nach Angaben der Handwerkskammer (HWK) Cottbus seit 2020 ausschließlich mit Reinigungsmitteln, die eine Eco-Zertifizierung erlangt haben. Zudem bestehe der Großteil des Fuhrparks aus hybriden und vollelektrischen Fahrzeugen.

Auch steuere das Unternehmen mit Robotik und KI dem Fachkräftemangel entgegen. Eine KI-Software erfasse seit 2022 Daten aus Aufträgen, um etwa die erforderlichen Reinigungszeiten zu berechnen. Mitarbeiter erhalten Unterstützung durch Reinigungsroboter.

Kranbauer und Fliesenhersteller zählen zu Finalisten

Ardelt Kranbau
Das Eberswalder Unternehmen mit seiner 100-jährigen Geschichte gilt als Weltmarktführer für schienengebundene, elektrisch angetriebene Doppellenker-Krane. Nachdem der Betrieb in seiner Vorgängerversion „Kocks Ardelt Kranbau“ Insolvenz anmelden musste, führte der heutige Geschäftsführer Uwe Grünhagen den Kranbau in Eberswalde mit dem Nachfolge-Unternehmen fort.

Augletics
Mit Sitz in Königs Wusterhausen entwickelt und produziert das nominierte Unternehmen smarte Ruderergometer für das Indoor-Training. Das Fitnessgerät kombiniere ein leises, wartungsfreies Magnetbremssystem mit digitalem Training, einem virtuellen Coach und App-Anbindung. Die Gründer entwickelten den Prototypen laut HWK Cottbus noch im Studentenwohnheim. Mittlerweile habe Augletics sich erfolgreich auf dem europäischen Markt für Heimfitness platzieren können.

Metall- und Balkonbau Hansmann
Das Unternehmen aus Jacobsdorf (Oder-Spree) ist zugleich Hersteller und Projektentwickler für Aluminium-Balkonsysteme, sowohl in der seriellen Sanierung als auch für Wohnraumverdichtung und komplexe Bauvorhaben. Laut Jury kombiniere die von Kerstin Hansmann geleitete Firma das traditionelle Handwerk mit moderner Serienfertigung und nutzt zudem Künstliche Intelligenz in der Produktion.

Exporte bis nach Australien

Monari Arts
Fliesenhandwerk und Möbelfertigung sind das Geschäft von Monari Arts aus Schlieben (Elbe-Elster). Der Handwerksbetrieb ist auf großformatige Fliesen ab einer Fläche von 3 Meter mal 1,50 Meter spezialisiert. Diese kommen auch bei Deckenverkleidungen und Wandgestaltungen zum Einsatz. In der Produktion nutzt das Unternehmen Wasserstrahlschneiden mit 5-Achs-3D-Schneidkopf und CNC-Bearbeitung.

Spiel-Bau
Der Spielgerätehersteller aus Brandenburg an der Havel exportiert seine Produkte bis nach Australien. Zu den Entwicklungen des Unternehmens zählen unter anderem eine Rutsche, die von unten mit Wasser gekühlt wird. Zum Produktportfolio gehört nach Unternehmensangaben auch der leiseste Seilbahnwagen der Welt. Zudem achte man bei Spiel-Bau laut Angaben der HWK Cottbus auf energieeffiziente Produktion und emissionsarme Lieferketten.

In der über 20-jährigen Geschichte des Preises gab es immer wieder Änderungen im Nominierungsverfahren. Zeitweise gab es zwölf Anwärter. In diesem Jahr wurden sechs Finalisten ausgewählt.