Auch ein Ideen-Wettstreit zwischen den Ländern um das sinnvollste Konzept zur Wiedereröffnung von Kindergärten und Schulen kann im Interesse der Familien sein.
Allerdings, dort wo es nötig und sinnvoll ist, sollte man sich abstimmen und Alleingänge vermeiden. Das gilt auch für die kommunale Familie in Brandenburg, und zwar konkret für den Neustart der Gastronomiebetriebe. Dass für Restaurants in Fürstenwalde, Frankfurt oder Bernau teilweise unterschiedliche Auflagen gelten sollen, stiftet grundlos Verwirrung. Das braucht niemand, so lange das Infektionsgeschehen vor Ort nicht besondere Vorkehrungen erfordert. Hier sind die Verantwortlichen aufgerufen, noch mal eine Telefonkonferenz mehr zu machen und sich abzusprechen.
Außerdem sollten sich Landräte und Bürgermeister in Erinnerung rufen, dass Gastro-Betriebe in ihren Regionen wichtige Steuerzahler und unverzichtbare Arbeitgeber sind. Schutz und Kontrolle ja, aber man sollte es mit der Bürokratie rund um die Corona-Auflagen nicht übertreiben. Die Unternehmen haben es derzeit schon schwer genug.