Alea von Saltatio Mortis: Warum ihm „Burning Heart“ in schweren Momenten hilft

„Das ist mein absoluter Song für alle Zeiten“, sagt Jörg Roth alias Alea, Sänger der Band Saltatio Mortis, über „Burning Heart“ von Survivor.
Axel Heimken/dpa- Alea von Saltatio Mortis nennt „Burning Heart“ von Survivor seinen lebenslangen Lieblingssong.
- Der Titel prägte ihn seit „Rocky IV“ – die Botschaft vom Wiederaufstehen ist sein Mantra.
- Nach einem schweren Unfall 2019 halfen ihm Song und Filme, den Fokus zu halten.
- Ärzte zweifelten an Sport und Bühnenpräsenz, doch er steht wieder voll auf der Bühne.
- Shaolin Kung Fu bleibt Teil seines Lebens, „Nicht aufgeben“ ist für ihn zentral.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im „Song der Woche“ sprechen Musiker, Künstler und lokale Akteure über ihr persönliches Lieblingslied und erklären, was ihren Songs auszeichnet und welche Erinnerungen sie damit verbinden. Für Alea, Sänger und Frontmann von Saltation Mortis, ist die Wahl klar. Auch, weil ihm sein Song der Woche über schwere Zeiten hinweggeholfen habe.
Welches Lied er mit auf eine einsame Insel nehmen würde, darüber muss Alea nicht lange nachdenken: „‚Burning Heart‘ von Survivor. Absolut!“, schießt es aus ihm heraus. Im Jahr 1985 erschien der Song erstmals. Damals war er Teil des Soundtracks von „Rocky IV“, in dem Sylvester Stallone seine legendäre Rolle als Boxer Rocky Balboa fortsetzte.
Nach Erscheinen des Films stieg der Titel auf Platz 2 der US-Charts. In Deutschland erreichte er Platz 6. Überhaupt ist die Karriere der Hard Rock-Band aus Chicago eng mit Stallone verknüpft. Der Durchbruch gelang ihr nämlich, als sie für „Rocky III“ das durchschlagende „Eye of the Tiger“ beisteuerten.
„‚Burning Heart‘ hat mir in allen schweren Momenten meines Lebens geholfen“, begründet der Saltatio Mortis-Frontmann seine Wahl. Auch das dazugehörige Film-Franchise hat Eindruck bei ihm hinterlassen. „Nichts schlägt härter zu als das Leben. Aber im Ring gewinnt nicht derjenige, der härter zuschlägt, sondern der, der wieder aufsteht.“ Das sei auch sein Mantra. Und das nicht nur im Kampfsport, meint der 48-Jährige, der selbst Shaolin Kung Fu praktiziert. „Das bin ganz ich. Das ist mein absoluter Song für alle Zeiten.“
„Das bin ganz ich“, sagt Alea über seinen Song der Woche
Gefragt nach einer konkreten Situation, in der er „Burning Heart“ viel gehört habe, nennt Alea einen schweren Unfall, den er 2019 hatte. „Mein Rücken und mehrere Wirbel waren gebrochen. Dann sagte der Arzt: ‚Das mit dem Laufen kriegen wir wieder hin. Aber ob das mit dem Sport und dem auf der Bühne rumrennen nochmal wird? Naja.‘“ Ein Schock für den Musiker, der für seine exaltierten Performances bekannt ist. Seine Motivations-Playlist, auf der der Survivor-Songs ganz oben steht, lief damals auf Heavy Rotation.
Auch viele Filme habe er in dieser Phase gesehen, darunter die Rocky-Reihe. „Immer wieder dieses: Hier ist das Ziel, hier ist der Fokus, hier geht’s lang. Und nein! Ich geb nicht auf.“ Das habe auch bei ihm funktioniert. Heute steht der Saltatio Mortis-Sänger wieder mit voller Kraft auf der Bühne. Und auch der Kampfsport ist noch Teil seines Lebens. Auch, weil einer seiner Meister ihm den Satz klar gemacht habe: Du hast eine Krankheit, du bist nicht deine Krankheit. „Das ist auch eine Form von nicht aufgeben“, so Alea. „Ganz einfach.“

