Berliner Rundfunk Open-Air 2025: Ostrock- und Schlager-Stars live in der Wuhlheide

Bereits zum 21. Mal veranstaltete der Berliner Rundfunk das Open-Air-Event in der Wuhlheide. Auf der Bühne standen die Stars der 70er und 80er Jahre. Chris Norman und seine Band waren der Headliner.
Wiemke Reiners- Berliner Rundfunk Open-Air 2025: Stars der 70er/80er begeistern in der Wuhlheide.
- Highlights: Weather Girls, Marianne Rosenberg, Chris Norman und die Prinzen.
- Publikum tanzt zu Klassikern wie „Raining Men“ und „Er gehört zu mir“.
- Ostrock-Ikonen Maschine und Uwe Hassbecker sorgen für Nostalgie.
- Abschluss mit Chris Norman, Feuerwerk und Hits wie „Midnight Lady“.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Horst ist seit 30 Jahren auf Konzerten unterwegs. Wenn er Glück hat, nehmen ihn die Künstler auf den Arm und machen ein Foto mit ihm. Elke Ostermaier hat Horst immer dabei. Denn Horst ist ihr Konzert-Plüschtier (sonst wären manche Situationen auch etwas merkwürdig). Heute steht Elke mit Horst in der ersten Reihe beim 21. Berliner Rundfunk Open Air und feiert die Stars der 70er und 80er Jahre.
Bereits vor dem ersten Act herrscht in der Wuhlheide Partystimmung: Sonnenhüte, Erdbeerbowle, Bier und Partyhits von den 70ern bis in die 2000er bringen die Besucher zum Tanzen. Unter ihnen sind auch Gordon, Dan, René, Maik und Monika. Sie feiern in einer großen Gruppe Geburtstag und geben direkt Vollgas. Monika und Dan freuen sich besonders auf Chris Norman, vorher stehen aber noch vier andere Acts auf dem Programm.

Das Duo Weather Girls besteht aus Dynelle Rhodes (seit 2004) und Dorrey Lin Lyles (seit 2012). Die beiden Frauen mit den Power-Stimmen bringen die Wuhlheide zum tanzen.
Wiemke ReinersDen Anfang machen die Weather Girls: Dynelle Rhodes (seit 2004) und Dorrey Lin Lyles (seit 2012) bringen mit kraftvollen Stimmen nicht nur das Publikum vor der Bühne, sondern auch auf den Rängen zum Tanzen. Bei ihrem größten Hit „Raining Men“ klatschen ab dem ersten Ton alle mit, im Refrain übertönt das Publikum die Weather Girls beinahe.
Berliner Rundfunk Open-Air 2025: JGA-Gruppe tanzt zu „Raining Men“
Am lautesten ist eine Mädelsgruppe in Weiß – eine davon mit Schleier. „Boah, is dat schön!“, ruft die zukünftige Braut Heike ihren Freundinnen zu. Die Junggesellinnen-Überraschung ist gelungen. „Es war nicht leicht, das geheim zu halten“, sagt Pitti lachend. Als das Duo „Simply the Best“ von Tina Turner singt, sind alle beeindruckt – die beiden haben wirklich Talent.
Etwas ruhiger wird es mit Maschine. Dieter „Maschine“ Birr, Ex-Sänger der Puhdys, steht mit Uwe Hassbecker, dem Gitarrist von Silly, auf der Bühne. Zwei Sänger, zwei Gitarren und Songs über das, was im Leben zählt. Mehr braucht es nicht, um das Publikum in nostalgisches Schweigen und Jubelrufe zu versetzen.
Der Applaus nach den ersten Songs zeigt, dass die beiden Ostrock-Ikonen noch immer begeistern – sowohl mit Klassikern wie „Was bleibt“ und „Alt wie ein Baum“, als auch mit neuen Songs wie „Auf das Leben“. Für den letzten Song tauscht Hassbecker die Gitarre gegen eine Geige. Die beiden Männer stehen spielend nebeneinander, werden langsam leiser, während Hassbecker den Gesang des Publikums mit seinem Geigenbogen dirigiert.
Mit weniger Instrumenten, aber mehr Manpower, betreten die Prinzen die Bühne. „Hallo Hauptstadt, der Besuch aus Leipzig ist da“, begrüßt Tobias Künzel die Menge. Bevor Hits wie „Deutschland“ und „Bombe“ kommen, stellt Sebastian Krumbiegel fest: Das Publikum singt wieder besser als sie. Dass die Fans auch tanzen können, zeigen sie bei dem Song „Du musst ein Schwein sein“.

Sie machen nicht nur gemeinsam Musik, sondern sind auch gute Freunde: Dieter „Maschine“ Birr, Ex-Sänger der Puhdys und Uwe Hassbecker, Gitarrist von Silly.
Wiemke ReinersOstrock-Ikonen und die Prinzen sorgen für Begeisterung
Irgendwo tanzen bestimmt gerade auch Emmely, Oliver, Mella, Benny und Pilar in den Sonnenuntergang. Die fünf hören sonst eher Rock und Punk, wollen sich aber Merch von Marianne Rosenberg nicht entgehen lassen. Vorher feiern sie zu den Songs der Prinzen, auf die sie sich besonders gefreut haben.

Weniger Instrumente, dafür mehr Stimm-Power: Die Prinzen stehen zu siebt auf der Bühne und bringen die Besucher mit ihren Songs und Ansagen zum tanzen, springen und lachen.
Wiemke ReinersNach „Alles nur geklaut“ erklären die Prinzen ihren Auftritt für beendet. „Und wenn ihr Marianne Rosenberg und Chris Norman gehört habt, träumt heute Nacht von uns!“, verabschiedet sich Krumbiegel. Das Publikum fordert eine Zugabe - und bekommt sie.
Auch zwischen den Acts lassen Hits vom Band wie „1000 und 1 Nacht“ oder „Major Tom“ niemanden stillstehen. Zusätzlich halten Aktionen des Berliner Rundfunks, wie Gewinnspiele, ein Musikquiz und riesige blaue Luftballons, die gute Stimmung. Das Highlight: Die Eisbären stürmen mit ihrem 11. Meisterschaftspokal auf die Bühne und lassen sich feiern.
Special Guest beim Rundfunk Open-Air: Marianne Rosenberg
Zeit für Special Guest Marianne Rosenberg. Die Sängerin präsentiert als Erstes den neueren Song „Liebe spüren“ – Schlager mit modernen Disco-Beats. Ihre Fans sind begeistert, auch Rosenberg freut sich, hier zu sein. „Wenn ihr beim nächsten Song nicht alles mitsingen könnt, liegt das daran, dass ich die Story weitererzählt habe“, kündigt sie an und stimmt „Marlene, ein halbes Leben später“ an.

Marianne Rosenberg wurde als Special Guest angekündigt. Die Schlager-Sängerin begeisterte ihre Fans mit abgewandelten Klassikern und neueren Songs.
Wiemke ReinersAuch ein Song ihres Nummer-Eins-Albums „Im Namen der Liebe“ steht auf der Setlist. Bei „Wann (Mr. 100%)“ wird im Publikum Discofox getanzt. „Den nächsten Song werde ich nicht alleine singen“, sagt Rosenberg – und bei „Er gehört zu mir“ singt die Menge lauthals mit.
Chris Norman und Band spielen zwischen Lichter-La-Ola und Feuerwerk
Nach einer Handytaschenlampen-La Ola betreten Chris Norman (Ex-Smokie) und seine Band unter Applaus und blauem Scheinwerferlicht die Bühne. Mit dem ersten Song zeigt Norman, dass er mit 74 noch rocken kann. Gemeinsam mit seinem Gitarristen läuft er über die Bühne, springt, beugt sich Gitarre spielend Richtung Himmel – das Publikum ist begeistert.

Chris Norman und Gitarrist Geoff Carline zeigen, dass sie immer noch rocken können. Mit seiner Band bildet Chris Norman den Headliner des diesjährigen Rundfunk Open-Airs.
Wiemke ReinersDie Fans singen und tanzen zu „Stumblin' in“ und „Gypsy Queen“. Nach lautem Applaus ruft Norman „Eeeeooo“, was das Publikum begeistert zurückwirft. Beim nächsten Song reicht mehrstimmiges Summen der Band, und die Fans wissen, was kommt. Bei „Alice, who the f*ck is Alice?“ grölen alle mit. Als es mit „Midnight Lady“ ruhiger wird, blitzen Handytaschenlampen auf und unterstützen das bunte Blinken der Haarreifen im Publikum. Übertroffen wird dieses Bild erst von dem traditionellen Feuerwerk, das die Zuschauer nach Hause begleitet.





