Berliner Rundfunk Open Air 2025
: Puhdys-Star und Silly-Gitarrist über Liebe zu Fans

Puhdys-Sänger Dieter „Maschine“ Birr und Silly-Gitarrist Uwe Hassbecker privat beim Berliner Rundfunk Open Air: Was bedeutet ihnen Liebe, Freundschaft und ihre Fans?
Von
Janine Reinschmidt
Berlin
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Dieter "Maschine" Birr beim Berliner Rundfunk Open Air 2025.

Dieter „Maschine“ Birr beim Berliner Rundfunk Open Air 2025. Im Interview spricht der Puhdys-Sänger mit Silly-Gitarrist über die Liebe zu ihren Fans.

Janine Reinschmidt
  • Dieter „Maschine“ Birr und Uwe Hassbecker begeistern beim Berliner Rundfunk Open Air 2025.
  • Themen ihrer Musik: Freundschaft, Liebe, Leben – Werte, die sie auch privat hochschätzen.
  • Beide Musiker sind dankbar für ihre Fans und planen trotz ihres Alters keine Pause.
  • Birr scherzte über Zukunftspläne: „2040 suche ich mir einen neuen Gitarristen.“
  • Nebenauftritte: Birr tourt mit Streichquintett, Hassbecker spielt bei Silly – beide bleiben aktiv.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Früher stand Dieter Birr mit seinen Ostrock-Kollegen von den Puhdys auf der Bühne, heute begeistert er unter dem Namen „Maschine“ als Solokünstler sein Publikum. Beim Berliner Rundfunk Open Air macht der in Pommern (heute Polen) Geborene eine Ausnahme und hat sich als musikalische Unterstützung Silly-Gitarrist Uwe Hassbecker geschnappt. Gemeinsam performen sie Lieder wie „Auf das Leben“, „Was bleibt“ und „Hey, wir woll'n die Eisbär'n sehn“.

Viele der Texte gehen unter die Haut, sprechen den Fans aus der Seele – sie handeln von Freundschaft, Liebe und dem Leben. Nach ihrem gemeinsamen Auftritt beim Berliner Rundfunk Open Air sprechen die Musiker über genau das – nicht etwa über ihre Lieder, sondern darüber, wie wichtig den Ostrockern Freundschaft, Liebe und der Bezug zu ihren Fans im privaten Leben ist.

Lange nachdenken müssen Dieter Birr und Uwe Hassbecker nicht. Maschine hat just eine Antwort parat. „Liebe und Freundschaft. Das sind Themen, die werden nie sterben“, sagt der 81-Jährige. Ohne gehe einfach nicht, auch wenn nicht alles in Liebe und Freundschaft enden würde, wie man es sich wünscht, ergänzt er.

Dieter Birr und Uwe Hassbecker sind dankbar für Fans

Der Silly-Gitarrist Uwe Hassbecker stimmt dem zu: „Das ist die Basis für alles, was wir tun. Ohne Freundschaft und Vertrauen geht im Leben nichts“, erklärt er. Wie aber steht es um den Bezug zu den Fans?

Beide zeigen sich dankbar – selbst nach so vielen Jahren, in denen sie auf sämtlichen Bühnen Deutschlands standen, um die Leidenschaft zur Musik mit ihren Fans zu teilen. „Die Freude ist nach wie vor groß. Dass es immer noch Leute gibt, die uns hören wollen, ist großartig“, sagt Dieter Birr. Trotzdem bleibt der 81-Jährige Sänger realistisch. „Wir dürfen nicht vergessen, auch wir haben alle ein gewisses Alter erreicht.“

Noch während des Auftritts scherzte Dieter Birr mit seinem Publikum und sagte: „Ich habe überlegt. Im Jahr 2040 suche ich mir einen neuen Gitarristen.“ Die Fans lieben aber nicht nur den Humor des Sängers. Viele schwelgen mit dem DDR-Rock in Erinnerungen, denken an ihre Jugend, gar Kindheit zurück. Auf Rainer aus Grünheide trifft genau das zu. Für ihn ist der Auftritt von Maschine das Highlight des Abends. „Die Musik ist Nostalgie und Romantik“, sagt er und hält seine Frau Frigga im Arm fest.

Rainer und Frigga aus Grünheide sind nicht zum ersten Mal beim Berliner Rundfunk Open Air dabei.

Rainer und Frigga aus Grünheide sind nicht zum ersten Mal beim Berliner Rundfunk Open Air dabei.

Janine Reinschmidt

Ans Aufhören denken die Musiker keineswegs – ganz zur Freude der Fans. Beide haben nach eigenen Angaben sowohl Haupt- als auch Nebenprojekte am Laufen. „Uwe spielt bei Silly und ich gehe mit meinem Streichquintett auf Tour“, sagt der langjährige Puhdys-Sänger. Auch im nächsten Jahr sind wieder Termine geplant. „Zwischendurch gibt es Proben und Uwe und ich sind dieses Jahr noch eine Woche auf einem Fanclubschiff unterwegs“, ergänzt der 81-Jährige.

Auch bei der Kreuzfahrt dabei: Toni Krahl, Sänger der Rockband City. Langweilig wird den Musikern also nicht. „Es ist ja auch schön, wenn das Leben abwechslungsreich ist und immer irgendwie mit Musik zu tun hat“, sagt Dieter Birr.