Kraftklub in Berlin 2026: Neues Album, neue Tour – Band ist wieder da

Understatement? Nicht mit Kraftklub: Die Band (hier beim Kosmos-Festivals in Chemnitz) hat mit einer Überraschung ihr neues Album „Sterben in Karl-Marx-Stadt“ und eine Tour angekündigt.
Hendrik Schmidt/dpa- Kraftklub kündigt neues Album „Sterben in Karl-Marx-Stadt“ für 28. November 2025 an.
- Tour 2026 startet am 3. März, drei Berlin-Konzerte bereits ausverkauft.
- Überraschungskonzert in Chemnitz löste Bußgeldverfahren wegen Sicherheitskonzept aus.
- Single „Schief in jedem Chor“ gibt Vorgeschmack auf das fünfte Album.
- Kraftklub spielte spontan u. a. bei Rock am Ring und als Ersatz bei Open Air St. Gallen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Überraschung können sie, die Jungs von Kraftklub. Als Ende Mai in Chemnitz plötzlich eine Kunstinstallation an einem Kran meterhoch über der Stadthalle baumelte, waren die Fragezeichen groß. „Sterben in Karl-Marx-Stadt“ war darauf in großen roten Lettern zu lesen. Darüber ein Kreuz, darunter ein Countdown. An dessen Ende, am 28. Mai 2025 um 21.15 Uhr, betrat Kraftklub die Bühne – und brachte Licht ins Mysterium.
Mit der Aktion und einem Konzert in ihrer Heimatstadt kündigte die Band ihr neues Album „Sterben in Karl-Marx-Stadt“ sowie eine gleichnamige Tour für 2026 an. Die Tour wird Kraftklub durch ganz Deutschland führen und am 11. März in die Max-Schmeling-Halle in Berlin. Im Sommer folgen zwei weitere Konzerte auf der Parkbühne Wuhlheide (21. und 22. August).
Konzert in Chemnitz hat für Kraftklub ein Nachspiel
Das spontane Konzert in Chemnitz Ende Mai hat für Kraftklub allerdings ein Nachspiel. Wie die Stadt Chemnitz mitteilte, sei ein Bußgeldverfahren gegen das Management der Band eingeleitet worden. Der Grund sei ein fehlendes oder unzureichendes Sicherheitskonzept. Eine Ordnungswidrigkeit, die laut Polizeiverordnung eine Geldbuße zwischen 5 bis maximal 5000 Euro vorsieht.
Die Indie-Rocker um Sänger Felix Brummer selbst dürften es verschmerzen. Mit Blick auf ihre Fans war die Überraschungs-Aktion ein voller Erfolg. Mehrere Konzerte der anstehenden Tour waren bereits wenige Stunden nach Vorverkaufsstart ausverkauft. Dazu zählen auch alle drei Shows in Berlin. Tickets für noch nicht ausverkaufte Konzerte der „Sterben in Karl-Marx-Stadt“-Tour gibt es hier.
„Schief in jedem Chor“ – Kraftklub liefert Vorgeschmack
Dass sich etwas tut bei Kraftklub, war bereits vor der Kunstinstallation bemerkbar. Auf ihren Social Media-Accounts posteten die Chemnitzer Videos aus dem Proberaum. Was genau dabei herausgekommen ist, zeigt sich am 28. November. Dann soll das neue Album, es ist das fünfte der Band, erscheinen. Einen Vorgeschmack gibt die vorab erschienene Single „Schief in jedem Chor“ – eine melancholische Hymne auf das Außenseitertum.
Auch live konnte der Song schon seine Wirkung entfalten. Für ein geheimes Mini-Konzert bei Rock am Ring sprang Kraftklub in weißen Anzügen auf die Bühne und spielte inmitten der Menge eine Handvoll Lieder.
Auf großer Bühne erklang die neue Single auf dem Open Air St. Gallen. Dort spielte Kraftklub überraschend als Ersatz für die Kings of Leon, die verletzungsbedingt absagen mussten. Passend zum Titel „Schief in jedem Chor“ holten die Chemnitzer dort jede Menge Fans zu sich. Am Ende standen gut 100 Menschen auf der Bühne und sangen, klar, im Chor. (mit dpa)
KRAFTKLUB – TOUR 2026: „Sterben in Karl-Marx-Stadt“
3. März: Schwerin, Sport- und Kongresshalle
4. März: Münster, MCC Halle Münsterland
6. März: München, Olympiahalle
7. März: Graz (AT), Stadthalle
8. März: Wien (AT), Wiener Stadthalle
11. März: Berlin, Max-Schmeling-Halle
13. März: Luxemburg (LUX), Rockhal
15. März: Düsseldorf, PSD Bank Dome
17. März: Stuttgart, Schleyerhalle
19. März: Nürnberg, PSD Bank Nürnberg Arena
20. März: Freiburg, Sick Arena
21. März: Zürich (CH), Hallenstadion
23. März: Braunschweig, Volkswagen Halle
24. März: Kiel, Wunderino Arena
27. März: Frankfurt, Festhalle
28. März: Bremen, ÖVB-Arena
27. Juni: Dresden, Rudolf-Harbig-Stadion
21. + 22. August: Berlin, Parkbühne Wuhlheide
29. August: Hamburg, Trabrennbahn

