„Naruto the Gallery“ in Berlin
: Exklusive Manga-Ausstellung feiert Erfolgs-Anime

Mit „Naruto the Gallery“ führt erstmals eine deutsche Manga-Ausstellung in die Welt des Kult-Anime – und selbst eingefleischte Naruto-Fans können in Berlin Neues entdecken.
Von
Michael Heider
Berlin
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Naruto the Gallery Ausstellung in Berlin

„Uns war es wichtig, alles so authentisch wie möglich zu halten“: Blick in die „Naruto the Gallery“-Ausstellung in Berlin.

Michael Heider
  • Berlin zeigt mit „Naruto the Gallery“ erstmals eine große Manga-Ausstellung in Deutschland.
  • Auf 1000 m² und in 7 Galerien wird die Welt des Kult-Anime-Ninjas immersiv erlebbar.
  • Exklusive Neukreationen japanischer Künstler ergänzen klassische Naruto-Zeichnungen.
  • Audioguides mit Original-Synchronstimmen und zweisprachige Infotafeln sorgen für Authentizität.
  • Laufzeit: 27. August bis 24. November 2025, Tickets ab 22 Euro, Ort: Radsetzerei Berlin.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mitten in Berlin öffnet sich das Tor zu einer anderen Welt. Einer Welt, in der Außenseiter zu Hoffnungsträgern und Underdogs zu Legenden werden. In der Helden nie nur gut und Widersacher selten rein böse sind. Es ist die Welt des jungen Ninjas Naruto Uzumaki, in dem ein mächtiger Dämon versiegelt ist. Sein Traum? Hokage werden – der stärkste Ninja und Anführer seines Dorfes.

Neu ist diese Geschichte nicht. Erstmals im Jahre 1999 veröffentlicht, verkauften sich die Naruto-Mangas bis heute mehr als 250 Millionen Mal. Die dazugehörige Anime-Serie zählt zu den meistgesehenen Serien überhaupt. Was allerdings neu ist, ist die Ausstellung „Naruto the Gallery“, die am 27. August ihre Pforten öffnet. Sie macht in Berlin die Welt des Anime-Helden erstmals immersiv erlebbar.

Naruto auf sieben Galerien und 1000 Quadratmetern in Berlin

„So etwas hatten wir in Deutschland noch nie“, betont Benedikt Reichelt, Head of Marketing von Tokyopop, dem Hamburger Comicbuchverlag, der für die Ausstellung verantwortlich zeichnet. In Japan habe es zwar häufiger Ausstellungen dieser Größenordnung geben, hierzulande handle es sich aber um eine Premiere. Insgesamt sieben Galerien auf rund 1000 Quadratmeter Fläche sind in der Radsetzerei Berlin dem Phänomen Naruto gewidmet: Charaktere, Schlüsselszenen, Modelle und immersive Elemente zeigen, warum die Serie mehr bietet als spektakuläre Kampfszenen.

Eine Besucherin bei Naruto the Gallery in Berlin.

Eine Besucherin in der Ausstellung „Naruto the Gallery“ in Berlin.

Michael Heider

„Uns war es wichtig, alles so authentisch wie möglich zu halten“, erklärt Benedikt Reichelt bei der Vorstellung der Ausstellung. Textliche Komponenten der bildgewaltigen Schau sind daher, wie im Original, in Japanisch gehalten. Lediglich auf den Infotafeln neben den meterhohen Bildwänden, immersiven Animationen und lebensgroßen Modellen finden sich deutsche beziehungsweise englische Texte.

Authentisch sind auch die Audioguides. Sie wurden von den deutschen und englischen Original-Synchronstimmen von Naruto und Sasuke eingesprochen. „Auf diese Weise lässt sich so richtig in diese Welt eintauchen“, freut sich Reichelt.

Tatsächlich dürften es vor allem eingefleischte Naruto-Fans sein, die in Berlin auf ihre Kosten kommen (Preis pro Ticket: 22 Euro). Sie treffen auf zahlreiche vertraute Gänsehautmomente der Serie, die den Fokus von „Naruto the Gallery“ bilden. Auch sind so gut wie alle Charaktere der Reihe vertreten – gut wie böse. „Wir werden mit den Charakteren groß“, sagt Marketingchef Reichelt über die chronologisch dargestellte Handlung. „Wir können dabei zusehen, wie sie größer und stärker werden.“ Damit greift die Berliner Ausstellung ein zentrales Narrativ vieler Mangas und Animes auf.

Ein Highlight kennen selbst Naruto-Fans noch nicht

Wer in der Radsetzerei erstmals einen Fuß in die Welt von Naruto setzt, dürfte sich ob der bunten Kampfszenen und japanischen Schriftzeichen zunächst überwältigt fühlen. Dennoch lohnt sich genaueres Hinsehen. Wer sich darauf einlässt, lernt eine detailreiche Geschichte voller Freundschaft, Verlust, Identität und dem Wunsch nach Anerkennung kennen. Und spannende Charaktere, deren komplexen Werdegänge und Persönlichkeiten Superhelden westlicher Prägung erstaunlich plump wirken lassen.

Letzter Feinschliff vor dem offiziellen Start: Naruto the Gallery ist vom 27. August bis 24. November 2025 zu sehen.

Letzter Feinschliff vor dem offiziellen Start von „Naruto the Gallery“ in der Radsetzerei Berlin

Michael Heider

Auch visuell hat die Schau einiges zu bieten. Und ein Highlight kennen selbst Naruto-Fans der ersten Stunde noch nicht: Neben klassischen Zeichnungen aus der von Masashi Kishimoto entworfenen Welt, besteht „Naruto the Gallery“ auch aus exklusiven Neukreationen aufstrebender Animationskünstlerinnen und -künstler aus Japan. Sie greifen ikonische Momente der Serie auf und interpretieren sie in ihrem je eigenen Animitationsstil visuell neu.

Für Naruto-Nostalgiker ist dieses Tor zu einer anderen Welt also nicht nur ein willkommener Gang auf Memory Lane. Uneingeweihten könnte es zur ersten Station einer Reise werden, auf der man sich gern verliert. So oder so: Gründe, die Kamera zu zücken bietet „Naruto the Gallery“ mehr als genug.

Naruto the Gallery in Berlin

Die Ausstellung „Naruto the Gallery“ läuft vom 27. August bis 24. November 2025 in der Radsetzerei in Berlin. Tickets gibt es ab 22 Euro hier.

Die Ausstellung ist jeweils mittwochs und donnerstags von 12 bis 20 Uhr geöffnet, freitags von 11 bis 20 Uhr, sonnabends und sonntags von 10 bis 20 Uhr. Montags und dienstags bleibt die Ausstellung geschlossen. Adresse: Radsetzerei / R.A.W. Area, Revaler Straße 99, 10245 Berlin

Weitere Informationen gibt es hier.