Eine Nischen-Band, die noch immer dem Alternative-Lager zugerechnet wird, auch nach Hits wie "The Whole Of The Moon" und "Glastonbury Song". Nach einigen ruhigeren Jahren ist die Band inzwischen wieder sehr aktiv.
Der schottische Sänger und Songschreiber Mike Scott hat die Waterboys 1981 in London gegründet. Mit den ersten beiden Alben "The Waterboys" (1983) und "A Pagan Place" (1984) erspielten sie sich eine treue Fanbasis, bevor sie mit "This Is The Sea" (1985), auf dem auch ihr größter Hit "The Whole Of The Moon" zu finden ist, ihren weltweiten Durchbruch feierten. Auf dem Nachfolgealbum "Fisherman’s Blues" (1988) wurde dann die Hinwendung zum Folk konsequent vollzogen, ergänzt um Country und Rock ’n’ Roll.
Zur Band gehören derzeit neben Frontmann Mike Scott noch folgende Musiker: Violinist Steve Wickham, Keyboarder Brother Paul, Schlagzeuger Ralph Salmins, Bassist David Hood und Gitarrist Zach Ernst. Steve Wickham ist neben Scott das einzige verbleibende Mitglied aus den Anfangstagen.
Im Rahmen ihrer aktuellen Tournee gehen die Waterboys wieder einmal unerwartete Wege. Schon auf dem Album "An Appointment With Mr. Yeats" (2011) hat die Band sich intensiv mit literarischen Vorlagen auseinandergesetzt. Jetzt wird diese Beschäftigung mit fiktionalen Vorlagen noch intensiviert.
Mike Scott liest während der Konzerte unter anderem einen Teil aus dem Buch "The Wind In The Windows" von Kenneth Grahame vor. Die Band begleitet ihn dabei musikalisch. Dieser Teil ihres Auftrittes ist ihrem aktuellen Album "Where The Action Is" aus dem laufenden Jahr entnommen. Eines der vielen erfolgreichen Comebacks dieser alt-gedienten, aber keineswegs alt klingenden Band.
Freitag (15.11.), 20 Uhr, Huxleys, Berlin-Neukölln, Tickets: 030 61101313