Abzocke mit PayPal-Anrufen: Verbraucherzentrale warnt vor Betrug

Die Verbraucherzentrale warnt vor einem aktuellen Betrug mit vermeintlichen PayPal-Anrufen. Ziel sind die persönlichen Daten der Betrugsopfer. (Symbolbild)
Sebastian Kahnert/dpaMal eben etwas im Onlineshop einkaufen, eine Restaurantrechnung mit Freunden teilen oder direkt regelmäßige Transaktionen abwickeln: Mit dem Zahlungsdienstleister PayPal sind solche Vorgänge schnell durchgeführt und dementsprechend viele Menschen nutzen den Dienst. Die Bekanntheit des Dienstes machen sich immer mal wieder Betrüger zunutze, auch aktuell ist das laut der Verbraucherzentrale der Fall. Die warnt nun vor falschen PayPal-Anrufen.
Verbraucherzentrale warnt: Betrug mit falschen PayPal-Anrufen
Nach Auskunft der Verbraucherzentrale Sachsen kam es in jüngster Zeit häufig zu Anrufen bei Privatpersonen, meistens als „anonymer Anruf“. Wer so einen unbekannten Anruf annimmt, hört eine Computerstimme. Die fordert Betroffene dazu auf, persönliche und/oder vertrauliche Daten mitzuteilen. Dahinter stecke das klare Ziel des Identitäts- und Datendiebstahls, sie die Verbraucherzentrale.
Geld versprochen: So versuchen die Betrüger an Daten zu kommen
Betroffene berichten, die Computerstimme habe unter anderem am Telefon gesagt: „Die geplante Überweisung von 500 Euro konnte leider nicht ausgeführt werden.“ Nutzer seien dann aufgefordert worden, die PayPal-Pin sowie weitere Daten anzugeben. Ein wichtiges Merkmal: Die Anrufe seien stets mit unterdrückter Rufnummer erfolgt, so die Verbraucherzentrale. Wer dennoch rangeht, sollte auf keinen Fall die geforderten Ziffern eingeben oder andere Daten preisgeben.
Aus Polizeikreisen ist laut Auskunft der sächsischen Verbraucherzentrale zu vernehmen, dass in den vergangenen Wochen bundesweit diese und ähnliche Betrugsmaschen im Zusammenhang mit dem Online-Bezahldienst PayPal aufgetreten sind. Auch interessant: PayPal wurde gehackt - was Verbraucherinnen und Verbraucher nun tun müssen
