Anschlag Weihnachtsmarkt Magdeburg
: Brandenburg bietet Hilfe an – so reagieren die Behörden

Brandenburg, das Nachbarland von Sachsen-Anhalt, reagiert erschüttert auf den Anschlag in Magdeburg. Brandenburgs Regierungschef Woidke zeigt sich bestürzt, Innenministerin Lange bietet umfangreiche Hilfe an.
Von
dpa
Potsdam / Magdeburg
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Die Bestürzung angesichts des mutmaßlichen Anschlags auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt ist groß.

Heiko Rebsch/dpa
  • Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt erschüttert Brandenburgs Regierung.
  • Ministerpräsident Woidke äußert Bestürzung, erinnert an Berliner Anschlag.
  • Innenministerin Lange bietet medizinische und polizeiliche Hilfe an.
  • Brandenburg stellt Klinik-Kapazitäten bereit, Unterstützung durch Polizei.
  • CDU-Politiker Redmann zeigt sich betroffen, Gedanken bei Opfern.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat mit Bestürzung auf den Anschlag auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt reagiert. Innenministerin Katrin Lange (SPD) bot medizinische Hilfe und die Unterstützung der Polizei an.

Die Sicherheitsbehörden in Brandenburg wollen sich nach ihren Angaben am Samstag über möglicherweise erforderliche Maßnahmen verständigen.

Woidke: „Es macht mich fassungslos“

„Der Anschlag auf den friedlichen Weihnachtsmarkt ist furchtbar. Dieses Verbrechen macht mich wütend“, sagte Woidke in einer Mitteilung der Staatskanzlei. Mit Blick auf den Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt vor acht Jahren am Breitscheidplatz sagte er: „Die heutigen Nachrichten reißen alte Wunden auf. Es macht mich fassungslos und unendlich traurig.“ Seine Anteilnahme gelte den Opfern und der Dank allen Einsatzkräften, die schnell handelten und die Verletzten versorgten.

Magdeburg: Brandenburg bietet Hilfe an

Brandenburg sagte dem Nachbarland umfangreiche Unterstützung zu. „Wir stehen unserem Nachbarland an diesem furchtbaren Abend fest zur Seite mit allem, was wir leisten können“, sagte Innenministerin Lange.

Sie bot ihrer Amtskollegin in Sachsen-Anhalt, Tamara Zieschang (CDU), die volle Unterstützung der Polizei an. Der Oberbürgermeister von Brandenburg an der Havel, Steffen Scheller (CDU), habe die Kapazitäten des dortigen Klinikums angeboten. „Diese werden meines Wissens auch in Anspruch genommen.“

Der Chef der CDU-Landtagsfraktion, Jan Redmann, schrieb auf der Plattform X: „Furchtbare Nachrichten erreichen uns aus Magdeburg. Unsere Gedanken sind bei jenen, die gerade um ihr Leben kämpfen oder einen Angehörigen verloren haben.“