BVG-Streik
: Alternativen zu Bus und U-Bahn in Berlin

Verdi hat für Montag (10. Februar) den zweiten Warnstreik in der laufenden Tarifrunde angekündigt. Welche Möglichkeiten haben Fahrgäste, um dennoch an ihr gewünschtes Ziel zu kommen?
Von
David Hahn
Berlin
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Berliner Personennahverkehr: ARCHIV - 16.11.2023, Berlin: Menschen warten bei einem Warnstreik bei der Deutschen Bahn am Alexanderplatz auf die U-Bahn. (zu dpa: «BVG-Chef: Sind bei Berliner U-Bahn nicht über den Berg») Foto: Fabian Sommer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Verdi hat für Montag, den 10. Februar, einen weiteren Warnstreik im Nahverkehr in Berlin angekündigt. Die alternativen Verkehrsmittel im Überblick.

Fabian Sommer/dpa
  • Verdi streikt am 10. Februar 2025 für 24 Stunden bei der BVG.
  • U-Bahnen, Trams und Busse sind betroffen.
  • Alternativen: S-Bahn, Regionalzüge, Taxis, Carsharing.
  • Hintergrund: Tarifstreit, Verdi fordert 750 Euro mehr pro Monat.
  • Nächste Verhandlungen am Dienstag.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Fahrgäste in Berlin müssen sich am Montag, dem 10. Februar 2025, auf massive Ausfälle im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Von 3:00 Uhr morgens an wird der Betrieb der BVG aufgrund eines Warnstreiks für 24 Stunden weitgehend eingestellt. Wie kommen Fahrgäste in Berlin nun von A nach B?

Streik bei U-Bahn, Bus und Tram: Welche Alternativen gibt es?

Die S-Bahn Berlin ist nicht betroffen und verkehrt planmäßig, da sie von der Deutschen Bahn betrieben wird. Auch die Ringbahn wird am Montag wie gewohnt verkehren. Darüber hinaus können Fahrgäste prüfen, ob Teile der Strecken mit Regionalzügen zurückgelegt werden können. Wer nicht aufs Fahrrad steigen oder zu Fuß laufen mag, kann ansonsten auch auf Taxis und Anbieter wie Bolt, Uber und Co. zurückgreifen. Neben Fahrzeugen verfügen die Apps auch über E-Roller und Leihfahrräder. Weitere Möglichkeiten sind Carsharing oder gemeinsame Fahrgemeinschaften.

Es kommt bei dem aktuellen Warnstreik jedoch zu einzelnen Ausnahmen. Alle Linien, welche am Montag doch noch fahren, gibt es hier im Überblick.

Nächster BVG-Streik 2025 in Berlin

Bereits am 27. Januar 2025 kam es bei der BVG zu einem Warnstreik in Berlin. Hintergrund ist ein Tarifstreit zwischen Verdi und dem Unternehmen, nachdem das bisherige Angebot abgelehnt worden war. Die BVG bot nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) eine Lohnerhöhung von 15,3 % bis Ende 2028 an, rückwirkend ab 2025. Zusätzlich waren Zulagensteigerungen von bis zu 84 %, besonders für Schichtarbeit und Fahrerinnen und Fahrer, vorgesehen. BVG-Personalvorständin Jenny Zeller-Grothe bezeichnete das Angebot als „ernsthaft“.

Verdi hingegen kritisierte das Angebot scharf und forderte ernsthafte Verhandlungen ohne „Zahlenspielereien“. Die Gewerkschaft verlangt monatlich 750 Euro mehr für die rund 16.000 Beschäftigten bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Zudem kämpft Verdi für ein 13. Monatsgehalt sowie Zulagen von 300 Euro für Fahrdienste und Wechselschichten und 200 Euro für Schichtarbeit.

Die bisherigen Verhandlungen blieben ohne Ergebnis. Verdi droht bei ausbleibenden Verbesserungen mit weiteren Streiks. Die nächste Verhandlungsrunde ist für kommenden Dienstag geplant, kurz nach dem Warnstreik.