BVG-Streik in Berlin
: U-Bahn, Bus, S-Bahn, Tram, RE – Was fährt heute noch?

Verdi hat für Montag (10. Februar) den zweiten Warnstreik in der laufenden Tarifrunde angekündigt. Welche Linien verkehren jetzt noch und welche nicht?
Von
David Hahn
Berlin
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Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG)

Verdi hat für Montag, den 10. Februar, einen weiteren Warnstreik im Nahverkehr in Berlin angekündigt. Alle Informationen zu den Einschränkungen und Alternativen im Überblick.

Paul Zinken/dpa
  • Verdi streikt am 10. Februar 2025 für 24 Stunden bei der BVG.
  • U-Bahnen, Trams und Busse sind betroffen.
  • Alternativen: S-Bahn, Regionalzüge, Taxis, Carsharing.
  • Hintergrund: Tarifstreit, Verdi fordert 750 Euro mehr pro Monat.
  • Nächste Verhandlungen am Dienstag.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem ganztägigen Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) aufgerufen. Heute müssen sich Fahrgäste in Berlin auf massive Ausfälle im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Von 3:00 Uhr morgens an wird der Betrieb für 24 Stunden weitgehend eingestellt. Welche Ausnahmen gelten dabei?

BVG-Streik in Berlin heute: Diese Linien fahren trotzdem

Nach aktuellen Informationen der BVG werden am Montag in dem betroffenen Zeitraum keine Trams und U-Bahnen fahren. Zu Ausnahmen kommt es bei Bus-Linien und Angeboten, die im Auftrag der BVG von anderen Unternehmen gefahren werden.

Das gilt für den BVG Muva und alle Fähren (F10, F11, F12). Die Bus-Linien 106, 114, 118, 133, 161, 168, 175, 179, 204, 218, 234, 263, 275, 316, 318, 320, 326, 334, 349, 358, 363, 380, N12, N23, N35, N39, N53, N61, N63, N69, N84, N91, N95, N97 sind vom Streik nicht betroffen. Die Linien X36, 112, 124, 184, 744, 893 und N68 fahren mit eingeschränktem Angebot.

Streik bei U-Bahn, Bus und Tram: Welche Alternativen gibt es?

Die S-Bahn Berlin ist nicht betroffen und verkehrt planmäßig, da sie von der Deutschen Bahn betrieben wird. Auch die Ringbahn wird am Montag wie gewohnt verkehren. Darüber hinaus können Fahrgäste prüfen, ob Teile der Strecken mit Regionalzügen zurückgelegt werden können. Wer nicht aufs Fahrrad steigen mag, kann ansonsten auch auf Taxis und Anbieter wie Bolt, Uber und Co. zurückgreifen. Neben Fahrzeugen verfügen die Apps auch über E-Roller und Leihfahrräder. Weitere Möglichkeiten sind Carsharing oder gemeinsame Fahrgemeinschaften.

Nahverkehr: Warum wird 2025 in Berlin gestreikt?

Der aktuelle Warnstreik der BVG ist Teil eines festgefahrenen Tarifstreits zwischen Verdi und dem Unternehmen. Die BVG bot eine Lohnerhöhung von 15,3 % bis 2028 sowie höhere Zulagen für Schichtarbeit an, was Verdi jedoch als unzureichend kritisierte. Die Gewerkschaft fordert monatlich 750 Euro mehr Gehalt für die Beschäftigten bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie zusätzliche Zulagen und ein 13. Monatsgehalt. Bisher blieben die Verhandlungen ergebnislos, und Verdi droht bei fehlenden Fortschritten mit weiteren Streiks. Die nächste Verhandlungsrunde ist für kommenden Dienstag angesetzt.