BVG-Streik in Berlin: U-Bahn, Bus, S-Bahn, Tram, RE – Was fährt heute noch?

Verdi legt am (20. Februar) und Freitag (21. Februar) mit einem weiteren Warnstreik den Nahverkehr in Berlin lahm. Alle Informationen zu den Einschränkungen und Alternativen im Überblick.
Daniel Naupold/dpaDer aktuelle Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) geht von Verdi aus über zwei Tage lang. Fahrgäste in Berlin müssen sich auf massive Ausfälle im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Von 3:00 Uhr morgens am Donnerstag wird der Betrieb für 48 Stunden weitgehend eingestellt. Welche Ausnahmen gelten dabei und welche Alternativen gibt es, um von A nach B zu kommen?
BVG-Streik: U-Bahn, Bus und Tram – Welche Linien fahren?
Nach aktuellen Informationen der BVG werden in dem betroffenen Zeitraum keine Trams und U-Bahnen fahren. Zu Ausnahmen kommt es bei Bus-Linien und Angeboten, die im Auftrag der BVG von anderen Unternehmen gefahren werden.
Das gilt für den BVG Muva und alle Fähren (F10, F11, F12). Die Bus-Linien 106, 114, 118, 133, 161, 168, 175, 179, 204, 218, 234, 263, 275, 316, 318, 320, 326, 334, 349, 358, 363, 380, N12, N23, N35, N39, N53, N61, N63, N69, N84, N91, N95, N97 sind vom Streik nicht betroffen. Die Linien 112, 124, 184, 744, 893, N68 und X36 fahren mit eingeschränktem Angebot. Vor Fahrtantritt sollte geprüft werden, ob in den BVG-Apps oder auf der Webseite der BVG die Fahrt mit einer Echtzeitinformation aktuell anzeigt wird.
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S-Bahn, RE und Co.: Welche Alternativen gibt es in Berlin?
Die S-Bahn Berlin ist nicht betroffen und verkehrt planmäßig, da sie von der Deutschen Bahn betrieben wird. Auch die Ringbahn wird am Montag wie gewohnt verkehren. Darüber hinaus können Fahrgäste prüfen, ob Teile der Strecken mit Regionalzügen zurückgelegt werden können. Wer nicht aufs Fahrrad steigen mag, kann ansonsten auch auf Taxis und Anbieter wie Bolt, Uber und Co. zurückgreifen. Neben Fahrzeugen verfügen die Apps auch über E-Roller und Leihfahrräder. Weitere Möglichkeiten sind Carsharing oder gemeinsame Fahrgemeinschaften.
