Corona Mutation Großbritannien: Erneut neue Variante des Virus: Mutation aus Südafrika ist nun in England

Matt Hancock, Gesundheitsminister von Großbritannien, spricht während einer Pressekonferenz über weitere Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.
Kirsty Wigglesworth, dpa- Deutschlandweit meldete das Robert Koch-Institut mehr als 24.000 Neuinfektionen am Mittwoch.
- Kürzlich wurden Informationen zu einer Coronavirus-Mutation aus Großbritannien bekanntgemacht. „Das sieht nicht gut aus“, sagt Virologe Christian Drosten.
- Jetzt wurde in Großbritannien Fälle einer weiteren Mutation des Coronavirus bekannt.
In Großbritannien ist erneut eine mutierte Version des Coronavirus entdeckt worden. Dabei handelt es sich um eine Corona-Mutante aus Südafrika. Bisher gibt es in Großbritannien zwei bestätigte Fälle. Die Variante werde im Labor in Porton Down untersucht, sagte Gesundheitsminister Matt Hancock am Mittwoch vor Journalisten in London.
Angeblich handelt es sich um eine Mutation mit der Bezeichnung 501.V2. Von derselben Mutation hatte letzten Freitag (18.12.2020) bereits der südafrikanische Gesundheitsminister Zweli Mkhize gesprochen und bekanntgegeben, dass das mutierte Virus in seinem Land kursiere.
Corona Mutation England: Infizierte in Quarantäne
Die zwei bestätigten Fälle in Großbritannien befinden sich, ebenso wie ihre Kontakte, bereits in Isolation, sagte Hancock. Zudem seien sofortige Maßnahmen für Einreisen aus Südafrika getroffen worden, Details dazu wurden nicht genannt.
„Diese neue Variante bereitet uns große Sorgen, weil sie noch schneller übertragen wird“, sagte der britische Minister. „Es scheint so, als habe sie noch weiter mutiert als die neue Variante, die in Großbritannien entdeckt wurde.“
Corona Großbritannien: Neue Maßnahmen
Zuletzt hatten sich die Infektionszahlen in Großbritannien deutlich erhöht. Hancock kündigte an, dass von diesem Samstag (26. Dezember) an die Corona-Maßnahmen in weiteren Gebieten in Südengland deutlich verschärft werden.
Dort gelten dann weitreichende Ausgangs- und Reiseverbote wie bereits seit einigen Tagen in London. Auf Twitter hatte Hancock am heutigen Mittwoch dazu aufgerufen, sich testen zu lassen, wenn dies möglich sei.
