CSD Hamburg 2026: So verläuft die Route der Demonstration

Die Demonstration des CSD Hamburg 2026 findet am Samstag, 1. August 2026, statt. Die Route gibt es hier im Überblick.
Markus Scholz/dpaDer Christopher Street Day (CSD) in Hamburg zählt zu den größten Pride-Veranstaltungen Deutschlands. Höhepunkt ist die Demonstration am Samstag, 1. August 2026. Diese führt unter dem Motto „Wir sind hier, um zu bleiben. Queere Menschen schützen.“ durch Hamburg. Rund 250.000 Menschen werden auf den Straßen erwartet. Die Route wurde seit dem letzten Jahr leicht abgeändert. Hier gibt es die Informationen rund um den Streckenverlauf der Demo.
CSD Hamburg 2026: Route, Strecke, Karte
Die Route der CSD-Demo 2026 in Hamburg startet am Samstag um 12:00 Uhr in der Lübecker Straße (zwischen Mühlendamm und Wartenau). Danach geht es weiter über Steindamm, Kreuzweg, Adenauer Allee, Steintorwall, Steinstraße, Bergstraße, Mönckebergstraße, Steintorwall und Glockengießerwall zur Lombardsbrücke. Dort endet die Demo. Die Lange Reihe entfällt seit 2025 aus Sicherheitsgründen. Stattdessen wird die Demonstration seit letztem Jahr auf den Steindamm verlagert.
Hintergrund für den Wechsel war das hohe Besucheraufkommen in der Langen Reihe, welches zuletzt dazu führte, dass die Ordner*innen den erforderlichen Sicherheitsabstand zwischen den CSD-Teilnehmenden und den Trucks nur noch schwer gewährleisten konnten. Auch für die Sanitäter*innen wurde es zunehmend schwieriger, sich im Einsatzfall einen Weg durch die Menschenmenge zu bahnen. Hinzu kam ein weiteres Sicherheitsrisiko: Blieb ein CSD-Truck in der Langen Reihe liegen, konnten nachfolgende Fahrzeuge ihn aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht überholen.
Hier hat der CSD Hamburg eine Karte für den neuen Verlauf der Demonstration geteilt. Auf der Webseite finden sich zudem weitere Informationen rund um das Programm des CSD.
Ursprung des Christopher Street Days (CSD)
Vor mehr als 50 Jahren, am 27. Juli 1969, begehrten in der New Yorker Christopher Street Homosexuelle und andere sexuelle Minderheiten gegen Polizeiwillkür auf. Es kam in der Folge zu tagelangen Straßenschlachten zwischen Homosexuellen und der Polizei. Der heutige CSD erinnert an diesen Aufstand und versteht sich vornehmlich als Demonstration für die Rechte von LGBTQ+.
