Deutschland-Wetter heute
: Sturm, Regen und Gewitter - im Süden wird es heiß

Deutschland steht vor einem Wetterkontrast. Während im Norden und in der Mitte Regen, Gewitter und teils stürmische Böen drohen, wird es im Süden am Freitag sonnig und sommerlich heiß. Am Wochenende beruhigt sich die Lage schrittweise.
Von
Matthias Kemter
Berlin
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Gewitter über Norddeutschland: ARCHIV - 04.06.2026, Mecklenburg-Vorpommern, Neuendorf: Dunkle Gewitterwolken ziehen über einen Windpark (Luftaufnahme mit Drohne). (zu dpa: «Kein Sturm wie am Freitag - Wie sich der Wind weiter verhält») Foto: Jens Büttner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Deutschland-Wetter am 3. September 2026: Im Norden und der Mitte drohen Regen, Gewitter und stürmische Böen, während es im Süden am Freitag bis zu 32 Grad heiß wird.

Jens Büttner/dpa

Tiefdruckeinfluss sorgt im Norden und in der Mitte Deutschlands für unbeständiges Wetter. Am Donnerstag ist es vielerorts stark bewölkt, nach Norden hin fällt häufiger Regen, der teils schauerartig verstärkt ausfällt. Besonders im Umfeld von Nord- und Ostsee sind einzelne Gewitter möglich. Dazu weht ein frischer, im Norden teils stark böiger West- bis Südwestwind. An der Nordsee und in den Gipfellagen sind stürmische Böen möglich. Amtliche Warnungen betreffen bereits zahlreiche Landkreise, vor allem im Norden, Westen und in Teilen der Mitte. Sie weisen auf Windböen bis 60 km/h hin. Exponiert sind auch Sturmböen möglich.

Freitag: Regen und Sturmböen im Norden, Sommerhitze im Süden

Am Freitag verstärkt sich der Gegensatz. Nördlich einer Linie von Rheinland bis Lausitz bleibt der Himmel meist stark bewölkt bis bedeckt. Gebietsweise fällt schauerartiger Regen, am Nachmittag können einzelne Gewitter eingelagert sein. Der West- bis Südwestwind lebt dabei kräftig auf und bringt starke bis stürmische Böen. Bei Gewittern sind Sturmböen möglich. Im Süden zeigt sich dagegen häufig die Sonne. Südlich von Main und Mosel bleibt es überwiegend trocken, die Temperaturen steigen auf 26 bis 32 Grad. Der Wind weht dort deutlich schwächer als im Norden.

Aktuelle Warnungen: Gewitter und Böen beachten

Für einzelne Regionen liegen aktuell amtliche Warnungen vor. Dazu gehören Warnungen vor starkem Gewitter in Teilen von Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Dort können Gewitter Sturmböen um 70 km/h bringen. An Küstenabschnitten sowie in zahlreichen weiteren Landkreisen bestehen Warnungen vor Wind- oder Sturmböen. Wer unterwegs ist, sollte lose Gegenstände sichern und bei aufziehenden Gewittern Schutz in Gebäuden suchen. In exponierten Lagen und an der Küste ist besondere Vorsicht geboten.

Wochenende: Wetter beruhigt sich langsam

In der Nacht zum Samstag zieht der Regen von der Landesmitte weiter südwärts und schwächt sich ab. Am Samstag fällt anfangs vor allem südlich der Donau noch Regen, später lockert es vielerorts auf. Im Norden und Nordosten bleibt es bei Sonne und Wolken noch unbeständig mit einzelnen Schauern. An den Küsten sind weiterhin Sturmböen möglich. Der Sonntag bringt anschließend in vielen Regionen freundliches und trockenes Wetter. Damit setzt sich nach dem windigen und wechselhaften Wetter eine ruhigere Phase durch.