DWD warnt
: Extreme Hitze in diesen Regionen

Die Hitzewelle hat Deutschland erreicht. In vielen Bundesländern warnt der Deutsche Wetterdienst nun vor extremer Hitze. Diese Regionen sind betroffen.
Von
Nicole Züge
Berlin
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Hitze in Deutschland - Dresden: 01.07.2025, Sachsen, Dresden: Wasserfontänen sprudeln aus dem Brunnen am Palaisplatz vor dem Japanischen Palais. Foto: Robert Michael/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der DWD warnt für einige Regionen vor extremer Hitze, die höchste Warnstufe überhaupt bei Wärme. Welche das sind, zeigt eine Liste.

Robert Michael/dpa

Die Hitzewelle rollt über Europa und ist inzwischen auch in Deutschland angekommen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt aktuell für das gesamte Bundesgebiet vor Hitze. Manche Regionen Deutschlands müssen dabei allerdings noch mehr schwitzen, als andere: Für bestimmte Bundesländer gilt eine dringende Warnung vor extremer Hitze.

Unsere Liste zeigt, welche deutschen Regionen und Städte betroffen sind.

Warnung vor extremer Hitze: Diese Gebiete sind betroffen

Für Mittwoch, 2. Juli, meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) flächendeckende Warnungen vor extremer Hitze. Dabei handelt es sich um die höchste Warnstufe. Das betrifft mehreren Regionen:

  • Nordwesten & Westen: Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen
  • Rhein-Main-Region und Südwesten: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg

Was beinhalten die Wetterwarnungen vor extremer Hitze?

Der DWD warnt für die oben genannten Regionen vor einer extremen Wärmebelastung. Zusätzlich könnte es einer zusätzlichen Wärmebelastung in dicht bebauten Stadtgebieten kommen. Vor allem größere Städte mit vielen versiegelten Flächen sind betroffen, da hier die nächtliche Abkühlung durch die Bebauung stark verringert ist.

Wo wird außerdem vor Hitze gewarnt

Im gesamten Bundesgebiet wird für den morgigen Mittwoch vor Hitze gewarnt. Von Südwesten her rollen zudem die ersten Gewitter an. Hinzu kommt für ganz Deutschland eine Warnung vor erhöhter UV-Intensität.

Gefahren bei extremer Hitze

Die Hitzebelastung kann für den menschlichen Körper sehr gefährlich werden und zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen. Nach Möglichkeit sollen Menschen in den betroffenen Gebieten die Hitze meiden, ausreichend Wasser trinken und Innenräume kühl halten. Während des Tages erreicht die UV-Strahlung demnach ungewohnt hohe Werte.

Schutzmaßnahmen sind unbedingt erforderlich, warnt der DWD. Zwischen 11 und 16 Uhr sollten längere Aufenthalte im Freien vermieden werden. Auch im Schatten gehören ein sonnendichtes Hemd, lange Hosen, Sonnencreme (LSF 30), Sonnenbrille und ein breitkrempiger Hut unbedingt dazu.

Vorbereitung auf DEN Hitzetag des Jahres

Experten empfehlen, sich auf die extreme Hitze vorzubereiten. Diese Checkliste gibt Anhaltspunkte für vorbeugende Maßnahmen:

  • Wer ist besonders gefährdet: chronisch Kranke, Übergewichtige, Ältere, Babys & Kleinkinder (können noch nicht ausreichend schwitzen), Menschen mit Herzproblemen, Menschen mit Venenschwäche (Stützstrümpfe empfohlen)
  • Trinken: möglichst 2,5 bis 3 Liter täglich; Wasser und ungesüßte Tees, stark verdünnte Fruchtschorlen; zuckerreiche Limonaden, eiskalte Getränke und Alkohol lieber meiden
  • Essen: Leicht, salzig, wasserreich (Obst/Gemüse), lieber mehrere kleinere Mahlzeiten
  • Linderung bei Hitze: Feuchte Tücher an Nacken, Armen, Beinen; Arm-/Fußbäder; Beine hochlegen
  • Sport: Keine körperliche Belastung in der Mittagshitze; Senioren, Kinder und Kreislaufgeschwächte sollten Sport ganz vermeiden
  • Hitzeschutz in der Wohnung: Außenjalousien sind am wirksamsten; Innenrollos und Vorhänge sollten am besten hell oder metallbeschichtet sein; Sonnenschutzfolien dämmen, verdunkeln aber leicht
  • Lüften: Abends und frühmorgens bei kühler Außenluft; tagsüber Fenster und Türen geschlossen halten
  • Unnötige Geräte ausschalten: Das reduziert die Wärmeabstrahlung in Wohnräumen.

Wann wird es wieder kühler?

Ab Donnerstag (3. Juli) gehen die Temperaturen nach Angaben des DWD runter und es wird deutlich angenehmer. Bei 19 bis 25 Grad kann es regional auch zu Schauern kommen.