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Führungen durch Spionage-Bunker in Gosen helfen Hochwasser-Opfern
Die Flutkatastrophe im Ahrtal (Nordrhein-Westfalen) und der Spionage-Bunker in Gosen trennen Inhalte und 600 Kilometer – und doch stehen sie in unmittelbarer Wechselwirkung. > 2019 haben die Bunker-Dokumentationsstätten mit Sitz in Marienthal an der Ahr den geschichtsträchtigen Ort der DDR-Auslandsspionage in Gosen als Museum übernommen, saniert, eingerichtet und mit museumspädagogischen Inhalten versehen. Es war der siebente Atomschutzbunker, der als Dokumentationsstätte öffnete – darunter auch der Regierungsbunker bei Marienthal im Ahrtal. > > Letzte Woche wurde Marienthal von den Wassermassen überrollt, vier von 100 Einwohnern starben. Aktuell gilt auch für die Bunker-Dokumentationsstätten der Ausnahmezustand. > > Dennoch haben wir entschieden, den langfristig geplanten Besichtigungstermin am 24. und 25. Juli in Gosen zu halten. Es werden die ersten Führungen nach der Katastrophe im Ahrtal sein und auf absehbare Zeit auch die einzigen, denn eine Besuchsmöglichkeit des Regierungsbunkers wird länger unmöglich sein. >
Gosen
Die Spekulationen rund um einen Kanzlertausch von Friedrich Merz zu Hendrik Wüst zeigen vor allem, wie groß die Nervosität ist. Die aggressive Reaktion aus dem Kanzleramt bestätigt das nur.