„Extrem heftiger Starkregen“ in NRW und RLP: Unwetterwarnung - aktuelle Wetterkarte

Unwetterwarnung für Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz: Eine Wetterkarte zeigt, welche Regionen heute (9.9.) noch von Starkregen betroffen sind.
Patrick Pleul/dpaDer Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für die Nacht zu Dienstag vor extrem heftigen Starkregen gewarnt. Was die Warnung beinhaltet, wie lange der Regen anhalten soll und die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen.
Heftiger Starkregen: Amtliche Unwetterwarnung für NRW
Der DWD hatte bereits in den späten Abendstunden des Montags (8.9.) eine amtliche Unwetterwarnung der Stufe 4 für einige Teile Nordrhein-Westfalens herausgegeben. Gewarnt wird noch bis zum Mittag, den heutigen Dienstag (9.9.), vor extrem heftigem Starkregen. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 50 l/m² und 80 l/m² in 6 Stunden erwartet. In Staulagen kann es laut den Wetterexperten zu Mengen bis 90 l/m² kommen.
„Schuld“ an den großen Regenmengen ist Tief „Walter“. Das bringt starken Dauerregen und lässt die Temperaturen im Rheinland sinken. Auch das Ahrtal in Rheinland-Pfalz ist betroffen, wo die Flut von 2021 noch immer nachwirkt. Der Kreis Ahrweiler warnt vor bis zu 50 Litern Regen pro Quadratmeter in wenigen Stunden. Dies ist allerdings lange nicht so viel Regen, wie bei der katastrophalen Flut vor einigen Jahren. Da kamen zwischen 100 und 150 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden vom Himmel.
Starkregen im Westen: Wetterkarte
Die Wetterkarte zeigt, wo Tief Walter die Regenmassen über NRW aktuell und in den kommenden Stunden verteilt:
Aktuelle Lage im Westen ruhig
In der Nacht blieb es im Westen und Südwesten trotz starker Regenfälle weitgehend ruhig, meldet die Deutsche Presseagentur. Die Lagezentren in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz meldeten am frühen Morgen keine größeren Vorfälle.
Auch im Ahrtal zunächst ruhige Lage
Im Saarland rückten Einsatzkräfte zu 25 vollgelaufenen Kellern aus. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte vor teils extremen Unwettern gewarnt. Nach DWD-Angaben fielen vom Saarland bis nach Nordrhein-Westfalen bis zu 90 Liter Regen pro Quadratmeter in sechs Stunden. Besonders betroffen waren der Raum Aachen, Köln, die Eifel und das Ahrtal. Dort setzte der Regen erst am frühen Morgen ein. Die Polizei sprach in der Nacht von einer ruhigen Lage. Die Regenmengen seien nicht vergleichbar mit der Flutkatastrophe 2021, bei der im Ahrtal mehr als 135 Menschen starben. In Aachen hatte die Feuerwehr zunächst keine wetterbedingten Einsätze. Der DWD mahnte jedoch, die Lage weiter genau zu beobachten. Die Unwetter halten voraussichtlich bis zum Vormittag an und lassen ab Mittag nach. Am Nachmittag soll es nur noch örtlich Starkregen geben.
