„Gen Z regelt“: In diesen Städten gibt es Proteste am 31. Oktober

Die Polizei bereitet sich auf die Proteste vor.
Lino Mirgeler/dpaIn ganz Deutschland sind für Samstag, 31. Oktober, Demonstrationen unter dem Motto „Gen Z regelt“ geplant. Die Initiative möchte jungen Menschen mehr Gehör in der Politik verschaffen und auf Probleme aufmerksam machen, die ihre Zukunft betreffen.
Von Berlin über Hamburg und Köln bis nach München und Stuttgart: Bundesweit sind in 28 Städten Protestaktionen angekündigt. Fünf Demonstrationen werden direkt von der Initiative organisiert, in 23 weiteren Städten haben sich eigenständige Gruppen dem Aufruf angeschlossen.
In diesen 28 Städten finden die „Gen Z regelt“-Proteste statt
Laut der offiziellen Website der Initiative sind folgende Demonstrationen geplant:
Die Ticketzahlen stammen von der Veranstalterwebsite und können sich bis zum Veranstaltungstag verändern. Sie stellen keine bestätigten Teilnehmerzahlen dar.
Warum demonstriert die Generation Z?
Mit den Demonstrationen will die Initiative auf verschiedene politische und gesellschaftliche Probleme aufmerksam machen. Dabei geht es nicht um ein einzelnes Gesetz, sondern um mehrere Themen, die insbesondere junge Menschen beschäftigen.
Ein Schwerpunkt sind die steigenden Lebenshaltungskosten. Hohe Mieten, Lebensmittelpreise und finanzielle Belastungen erschweren nach Ansicht der Organisatoren vielen jungen Menschen den Start ins eigenständige Leben.
Auch die Bereiche Bildung und Gesundheit stehen im Mittelpunkt. Die Initiative fordert bessere Bedingungen an Schulen und Hochschulen sowie eine ausreichende gesundheitliche und psychotherapeutische Versorgung.
Weitere Themen sind soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und der Schutz demokratischer Grundrechte. Zudem lehnen die Organisatoren eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht ab und fordern, junge Menschen bei entsprechenden politischen Entscheidungen stärker einzubeziehen.
In welchen Städten gibt es die meisten Anmeldungen?
Besonders viele Tickets wurden laut der veröffentlichten Ranglisten für Köln, Stuttgart, Frankfurt am Main und Erfurt registriert.
Köln führt mit 12.479 Registrierungen die Liste der fünf direkt organisierten Demonstrationen an. Unter den angeschlossenen Städten liegt Stuttgart mit 12.012 Tickets vorne. Frankfurt am Main folgt mit 11.225 Registrierungen, Erfurt kommt auf 10.006.
Die Zahlen zeigen das Interesse an den Veranstaltungen auf der Website. Wie viele Menschen am Samstag tatsächlich demonstrieren werden, lässt sich daraus nicht verlässlich ableiten.
Wann beginnen die Demonstrationen?
Die bundesweiten Proteste sind für Samstag, 31. Oktober 2026, angekündigt. Viele Veranstaltungen sollen um 14 Uhr beginnen. Für Düsseldorf und Karlsruhe wurden Beginnzeiten um 16 Uhr genannt. Der Treffpunkt in Bremen war in der veröffentlichten Übersicht noch nicht bekannt.
Die Veranstalter betonen, dass die Demonstrationen friedlich und überparteilich stattfinden sollen.
