Halloween 2026
: Bedeutung, Ursprung und Traditionen zum 31. Oktober

Am 31. Oktober ziehen Kinder wieder in gruseligen Kostümen um die Häuser. Warum feiern wir Halloween eigentlich? Alle Infos gibt's hier.
Von
Christina Sleziona,
Lea Lange
Frankfurt (Oder)
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Halloween ist am 31. Oktober. Aber woher kommt das Fest überhaupt? Alles zu Herkunft, Bedeutung und Traditionen.

Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
  • Halloween ist am 31. Oktober – dieses Jahr, 2026, fällt der Tag auf einen Sonnabend.
  • Kein gesetzlicher Feiertag: Reformationstag ist frei in mehreren nord- und ostdeutschen Ländern.
  • Ursprung in keltischem Samhain in Irland, später durch irische Einwanderer in die USA getragen.
  • Bräuche: Kostüme, „Süßes oder Saures“, geschnitzte Kürbisse nach der Jack-O’-Lantern-Erzählung.
  • Neuer Trend „Summerween“: frühe, sommerliche Variante aus der Serie „Gravity Falls“.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Jedes Jahr am 31. Oktober ziehen Kinder und Erwachsene in schaurigen Kostümen durch die Straßen. Hexen, Geister und Mumien prägen dann das Bild, ebenso wie leuchtende Kürbisse. Doch woher stammen diese Traditionen? Alles Wissenswerte rund um das Fest haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

Wann findet Halloween statt?

Halloween findet jedes Jahr am 31. Oktober statt. Das ist der Tag vor Allerheiligen. Der Grusel wird vor allem abends gefeiert oder sobald es eben dunkel ist. Dieses Jahr, 2026, fällt Halloween auf einen Sonnabend.

Ist Halloween ein gesetzlicher Feiertag?

Bei Halloween handelt es sich um keinen gesetzlichen Feiertag. Auf den 31. Oktober fällt jedoch auch der Reformationstag. Dabei handelt es sich um einen Feiertag in folgenden Bundesländern oder Städten:

  • Brandenburg
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Thüringen
  • Bremen
  • Hamburg
  • Niedersachsen
  • Schleswig-Holstein

Diese Länder haben am 31. Oktober also frei.

Woher kommt Halloween?

Die Tradition, schauerlich grinsende Kürbisköpfe aufzustellen, hat ihren Ursprung in einem Fest der Kelten. In der irischen Mythologie kommen Gestorbene in dieser Nacht aus dem Totenreich zurück. Die Herkunft ist dabei auf das Land Irland zurückzuführen. Früher hieß Halloween bei den Kelten allerdings Samhain und läutete den Start eines neuen Jahres ein. An diesem Tage war laut ihrem Glauben der Kontakt zu den Toten möglich.

Einwanderer aus Irland brachten Ende des 19. Jahrhunderts Halloween als Masken-Brauch in ihre neue Heimat USA. Halloween wird dort mit Umzügen, Schabernack und Grusel-Partys gefeiert. Aus Amerika kam der Brauch zurück nach Europa. Inzwischen fordern auch in Deutschland viele verkleidete Kinder an den Türen Geschenke und drohen mit Streichen („Süßes oder Saures“).

Die Bedeutung von Halloween und Allerheiligen

Halloween wird am Abend vor dem 1. November gefeiert – dem Tag der Allerheiligen. Es leitet sich aus der englischen Übersetzung von „All Hallow’s Eve“ – dem Abend vor Allerheiligen – ab. Allerheiligen selbst ist ein katholisches Fest, aber Halloween findet seinen Ursprung in der keltischen Geschichte. Bei dem keltischen Samhain-Fest – welches ebenfalls am 1. November gefeiert wird – gedenken die Kelten den Toten. Ihr Glaube bestand darin, dass sich in dieser Nacht die Welt der Lebenden und die der Toten am nächsten stehen würden. Manche behaupteten sogar, dass die Toten in dieser Nacht in der Lage dazu waren, die Lebenden gewaltvoll auf ihre Seite des Todes ziehen zu können. Aus diesem Gedankengang entstanden zahlreiche Gruselgeschichten über Geister, Untote und wandelnde Seelen. Um den Griffen der Toten zu entgehen, verkleideten sich die Lebenden deshalb als Tote.

Traditionen an Halloween

Diese Traditionen sind in Deutschland besonders beliebt:

Kinder verkleiden sich an Halloween und ziehen durch die Nachbarschaft. Es heißt: „Trick or Treat“ oder auf Deutsch „Süßes, sonst gibt’s Saures“. Wer den Kindern also keine Süßigkeiten gibt, muss mit einem Streich rechnen.

Die Erwachsenen kostümieren sich meist auch, doch statt umherzulaufen und nach Süßigkeiten zu fragen, gibt es immer große Halloween-Partys.

Kürbisse sind ein absolutes Muss: Diese werden meist schon einige Tage vor dem 31. Oktober geschnitzt. Die Kürbisse werden dafür ausgehöhlt und dann bekommt jeder eine fiese Grimasse. Wenn der Kürbis fertig geschnitzt ist, wird eine Kerze reingestellt, damit er auch schön gruselig aussieht. Die Tradition wird auf die Geschichte von Jack O'Lantern zurückgeführt: Ein Bauer, der den Teufel überlistete und nach seinem Tod weder Einlass in den Himmel noch in die Hölle fand. Aus Ärger warf ihm der Teufel ein Stück glühende Kohle zu, das Jack in eine ausgehöhlte Rübe legte. Seitdem, so die Überlieferung, irrt er mit dieser Laterne rastlos zwischen der Welt der Lebenden und der Toten umher.

Eine neue Art, Halloween zu feiern

Mittlerweile wird Halloween auch schon viel früher im Sommer gefeiert. Der Trend nennt sich „Summerween“ und ist eine süßere, pastellfarbige Version des traditionell düsteren Halloweens. Der Begriff stammt aus der Zeichentrickserie „Gravity Falls“ von 2012, in der die Bewohner wegen ihrer Liebe zu Halloween ein zweites Fest im Sommer feiern. Man verkleidet sich gruselig, kombiniert aber den Look mit sommerlichem Hawaiihemd oder Badehose.