Feiertag 6. Januar: Was an Heilige Drei Könige gefeiert wird und wer freihat

Heilige Drei Könige: Wo ist der 06.01. ein Feiertag, wie die Könige heißen und was wird an dem Tag gefeiert. (Symbolbild)
Thomas Warnack/dpa- Heilige Drei Könige am 6. Januar ist in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt ein Feiertag.
- Die Könige Caspar, Melchior und Balthasar brachten Jesus Geschenke.
- Am Dreikönigsfest gibt es Traditionen wie Sternsingen und Dreikönigswasser.
- Das Fest feiert die Anbetung Jesu durch die heiligen drei Könige.
- Der Tag schließt die Rauhnächte ab und beinhaltet Bräuche wie Ausräuchern.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Anfang Januar haben jedes Jahr einige Bundesländer das Glück, einen gesetzlichen Feiertag zu haben. Welche Bundesländer das sind, was am 6. Januar gefeiert wird und was sonst noch wissenswert ist.
Übersicht:
- Wo ist am 06.01. überall Feiertag?
- Was für ein Feiertag ist der 6. Januar?
- Wie heißen die heiligen drei Könige?
- Was macht man am 6. Januar?
Hier ist der 06.01. in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag
Der Dreikönigstag in lediglich in drei Bundesländern in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag. In allen anderen 13 Bundesländer herrscht am 6. Januar Alltag. Diese drei Bundesländer haben an Heilige Drei Könige die Freude eines freien Tages: Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt. Auch in Österreich ist es ein Feiertag.
In diesen Übersichten gibt es alle gesetzlichen Feiertage 2025:
- Feiertage 2025 in Brandenburg
- Feiertage 2025 in Sachsen
- Feiertage 2025 in Mecklenburg-Vorpommern
- Feiertage 2025 in Sachsen-Anhalt
- Feiertage 2025 in Thüringen
- Feiertage 2025 in Polen
Das wird an Heilige Drei Könige gefeiert
Am 6. Januar wird gefeiert, dass die heiligen drei Könige das Jesuskind in der Krippe anbeteten und dadurch die Göttlichkeit von Jesus sichtbar wurde. In der Kirche ist die Bezeichnung des Festes „Erscheinung des Herrn“. Mit der Geburt Jesu kam Gott auf die Welt – das wird am Dreikönigsfest gefeiert. Besonders der katholischen Kirche ist der 6. Januar sehr wichtig.
In der Bibel ist die Rede von drei weisen Männern, die kommen, um dem Jesuskind Geschenke zu bringen: Gold, Weihrauch und Myrrhe.
Namen der drei heiligen Könige
Die drei Könige heißen Caspar, Melchior und Balthasar. Die Namen erhielten sie circa um das 8. Jahrhundert herum.
Was man am 6. Januar macht: Bräuche und Traditionen
Diese Bräuche und Traditionen gibt es am Dreikönigsfest.
Sternsingen am 06.01.
Vor allem in katholischen Gemeinden wird das Sternsingen begangen. Sternsinger ziehen von Haus zu Haus und singen Lieder oder sagen Gedichte auf. Menschen, die den Sternsingern die Tür öffnen, wird ein Gebet aufgesagt. Dann wird das Haus gesegnet, in dem mit geweihter Kreide „C+M+B“, verbunden mit der jeweiligen Jahreszahl, an die Haustür geschrieben wird.
C, M und B sind die Anfangsbuchstaben der Namen der Könige und steht für den Segensspruch „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“).
In den vergangenen Jahren haben die Ministerpräsidenten und der Bundespräsident Sternsinger empfangen.
Dreikönigswasser
In ländlichen Gemeinden, beispielsweise im Allgäu, wird in den Kirchen das sogenannte Dreikönigswasser geweiht. Am 6. Januar wurde Jesus im Fluss Jordan getauft. Das Dreikönigswasser soll an die Taufe Jesu erinnern.
Salz, Ausräuchern und ein Zettel
Vereinzelt wird außerdem das Dreikönigssalz in den Kirchen geweiht. Der Tag wird auch genutzt, um das Haus auszuräuchern, um es vor bösen Geistern zu schützen.
Der 6. Januar bildet den Abschluss der Rauhnächte und wird daher gerne genutzt, um Wünsche, Segenssprüche sowie C+M+B auf den sogenannten Dreikönigszettel zu schreiben.



