Heizölpreis aktuell
: Die Zeit wird knapp -Warum Experten jetzt zum Kauf raten

Die Heizölpreise haben in den vergangenen Wochen zugelegt. Heute ist ein leichtes Absinken zu sehen. Wie entwickeln sich die Preise für Heizöl weiter? Sollte man jetzt Heizöl kaufen oder abwarten? Experten haben da eine klare Meinung.
Von
Daniel Steiger
Berlin
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Euro-Münzen: ARCHIV - 01.07.2023, Berlin: Eine Person hält in einer Hand Euro-Münzen. (zu dpa: «Heizöl und Benzinpreise treiben Inflation») Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Sollte man aktuell Heizöl kaufen? Wo stehen die Preise heute und welche Prognosen und Empfehlungen gibt es?–

Fernando Gutierrez-Juarez/dpa

Das Ende des Sommers und damit der Beginn der neuen Heizperiode rücken langsam näher. Beim Kauf von Heizöl gilt es, den richtigen Zeitpunkt abzuwägen, um möglichst viel Geld zu sparen und in keine Kostenfalle zu geraten. Soll man jetzt bei den Preisen zugreifen und den Tank füllen, oder wartet man noch ab und hofft auf Preissenkungen? Hier gibt es die aktuellen Entwicklungen und Empfehlungen im Überblick.

Heizölpreise heute: Entwicklung am 20. August 2026

Die Heizölpreise sind laut Tecson am Donnerstag, 20. August 2026, leicht gefallen. Zuletzt hatten sich die Preise über Wochen genau in die gegensätzliche Richtung entwickelt. Gründe dafür sind weiterhin die Lage im Iran und in der Straße von Hormus. Laut Tecson liegt der über­regio­nal erhobene Durch­schnitts­preis heute bei 1,39 Euro pro Liter Heizöl. Im Vergleich zum vergangenen Donnerstag ist das ein Rückgang von knapp einem Prozent, aber zum Vormonat sind die Heizölpreise um 0,4 Prozent gestiegen. Im Jahresvergleich sind die aktuellen Preise um 49,8 Prozent teurer.

Das Heizöl-Portal Fastenergy gibt den aktuellen Durchschnittspreis von Heizöl in Deutschland am Montagmorgen mit 134,6 Euro pro 100 Liter an.

Heizöl kaufen oder warten: Prognose und Empfehlung

Das Ölmarktportal Fastenergy rechnet damit, dass der Heizölpreis in Zukunft wieder klettert und rät: „Eine Preiswende bzw. stärkere Abschläge sind weiter nicht zu erwarten, dafür aber eine massive Überlastung des Handels, spätestens mit Start der Heizperiode. Wer „knapp bei Tank“ ist sollte also möglichst frühzeitig zumindest eine Teilmenge bestellen."

Das Heizöl-Portal Tecson schreibt: „Für die Heiz­öl­ver­brau­cher ist es in diesem Jahr mehr als schwierig, noch vor der neuen Heiz­pe­riode im Oktober einen halbwegs günstigen Preis­mo­ment für den Vorrats­kauf zu erwischen. Man könnte beim derzei­tigen Preis­ni­veau dazu raten, erst einmal eine Teilmenge seines Jahres­be­darfs zu ordern."

Durchschnittliche Heizölkosten für ein Einfamilienhaus

Die durchschnittlichen Heizölkosten für ein Einfamilienhaus betrugen laut Vergleichsportal Verivox in der vergangenen Heizperiode rund 1554 Euro. Das entspreche einem leichten Anstieg von rund einem Prozent. Ein Preisrückgang bei Heizöl gleiche den gestiegenen Wärmebedarf nahezu aus. Wie viel der einzelne Haushalt konkret bezahlt habe, hänge aber vom Zeitpunkt der Heizölbestellung ab.