Eisige Nacht in Berlin & Brandenburg
: Bis -14 Grad, Glättegefahr und Neuschnee

Arktische Luft bringt Berlin und Brandenburg zweistellige Minusgrade. Der DWD warnt vor strengem Frost, Schnee und gefrierendem Sprühregen. Das Glätterisiko ist erneut deutlich erhöht.
Von
Doreen Matschuk
Berlin/Potsdam
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Wetter im Harz: 30.01.2026, Sachsen-Anhalt, Schierke: Reif bedeckt die Pflanzen und Sträucher im Harz, wie hier in Schierke. Auch in den kommenden Tagen hält der Frost an. Foto: Matthias Bein/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Winterwetter in Berlin & Brandenburg: Es wird kalt! Schnee und Sprühregen sorgen zudem für erhöhte Glättegefahr. (Symbolbild)

Matthias Bein/dpa

Berlin und Brandenburg erleben aktuell eine ausgeprägte Frostphase. Besonders kritisch sind die Nächte mit Temperaturen bis -14 Grad. Auch möglicher Schneefall und gefrierender Sprühregen sind angekündigt. Hier kann sich örtlich erneut Glätte bilden.

Strenger Frost mit -14 Grad und Glätte in Berlin & Brandenburg

Kalte Festlandsluft aus Osten sorgt für zweistellige Minusgrade. Neben strenger Kälte rückt ab Dienstag auch wieder Glätte durch Schnee und gefrierenden Sprühregen in den Fokus.

Heute (02.02.) Dauerfrost und extreme Kälte

Am Montag (02.02.) bestimmt mäßiger Dauerfrost das Wetter. Die Temperaturen erreichen tagsüber -10 bis -5 Grad, am kältesten wird es in der Uckermark. Dort gibt es anfangs noch heitere Abschnitte, sonst wechseln viele Wolken mit kurzen Auflockerungen. Es bleibt trocken. Der Ostwind weht schwach bis mäßig.

In der Nacht zum Dienstag (03.02.) wird es teils wolkig, teils stark bewölkt und meist niederschlagsfrei. Die Temperaturen sinken verbreitet auf zwischen -7 Grad im Südwest und -14 Grad im Nordosten Brandenburgs. Regional tritt strenger Frost auf, vereinzelt ist Glätte möglich. Der Ostwind bleibt mäßig.

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Am Dienstag (03.02.) bleibt es eisig kalt

Am Dienstag (03.02.) bleibt es wolkig bis teils heiter und trocken. Die Höchstwerte liegen nur zwischen -7 Grad in der Uckermark und -2 Grad in der Elbe-Elster-Niederung. Der Wind weht mäßig bis frisch aus östlichen Richtungen. Vereinzelt bleibt Glätte ein Thema.

In der Nacht zum Mittwoch (04.02.) nimmt die Bewölkung zu. Später fällt gebietsweise etwas Schnee, auch gefrierender Sprühregen ist nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen sinken auf -6 bis -10 Grad. Dadurch steigt regional das Glätterisiko wieder an.

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Mittwoch (04.02.) – Schnee und gefrierender Sprühregen möglich

Am Mittwoch (04.02.) ist es stark bewölkt. Regional fällt etwas Schnee, auch gefrierender Sprühregen kann auftreten. Die Temperaturen liegen zwischen -6 Grad im äußersten Nordosten Brandenburgs und +2 Grad an der Grenze zu Sachsen, in Berlin um -2 Grad. Glätte bleibt möglich.

In der Nacht zum Donnerstag (05.02.) bleibt es stark bewölkt. Gebietsweise setzt Schneefall ein. Die Tiefstwerte liegen zwischen -4 und -7 Grad. Auch hier kann es glatt werden.

Bei den teilweise sehr niedrigen Temperaturen in diesen Tagen, sollten Sie längere Aufenthalte im Freien vermeiden und sich ausreichend warm anziehen.