Kalte Nächte in Deutschland
: Karte zeigt, wo es nachts einstellige Temperaturen gibt

In dieser Woche kann das Thermometer in der Nacht auf unter 10 Grad sinken. Die Karte zeigt, wo es nachts kalt wird.
Von
Lukas Böhl
Berlin
Jetzt in der App anhören
Sternenklare Nacht auf Fehmarn: ARCHIV - 17.03.2022, Schleswig-Holstein, Lemkenhafen: Der Mond scheint auf Windräder auf der Insel Fehmarn. (zu dpa: «500.000 Euro Schaden bei Brand eines Windrades») Foto: Frank Molter/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Temperaturen können jetzt nachts auf unter 10 Grad fallen.

Frank Molter/dpa

Nach spätsommerlich warmen Tagen kühlen die Nächte in Deutschland teilweise deutlich ab. Vor allem abseits der Küsten sinken die Temperaturen in der Nacht zum Mittwoch vielerorts auf 13 bis 7 Grad. Damit werden regional einstellige Werte erreicht. Besonders frisch kann es in windgeschützten Lagen und in einigen Flusstälern werden.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) klingen die letzten Schauer in der Nacht zum Mittwoch zunächst auch zwischen Ostsee und Lausitz ab. Anschließend lockert die Bewölkung vielerorts auf, teilweise wird es klar.

Gerade dort kann die Luft stärker auskühlen. Vor allem in Flusstälern der Mitte und im Süden können sich zudem örtlich flache Nebelfelder bilden.

Bis zu 7 Grad in der Nacht

Während es direkt an der See mit Temperaturen um 15 Grad vergleichsweise mild bleibt, werden im großen Rest Deutschlands Tiefstwerte zwischen 13 und 7 Grad erwartet.

Wo genau die niedrigsten Werte auftreten, lässt sich aus der bundesweiten Prognose nicht auf einzelne Orte herunterbrechen. Klar ist aber: Besonders im Binnenland sind einstellige Temperaturen möglich. Küstenregionen profitieren dagegen vom noch vergleichsweise warmen Meer und bleiben nachts milder.

Auch tagsüber zeigen sich deutliche regionale Unterschiede. Am Dienstag werden an der Nordsee nur rund 20 Grad erwartet, während die Temperaturen am Oberrhein und an der Donau auf bis zu 26 Grad steigen können.

Auch die Nacht zum Donnerstag wird frisch

Am Mittwoch bleibt es in weiten Teilen Deutschlands bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken überwiegend trocken. Im Norden ziehen allerdings erneut Schauer durch, in Nordseenähe sind auch einzelne Gewitter möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen 19 und 23 Grad, im Süden werden bis zu 26 Grad erreicht.

In der Nacht zum Donnerstag bleibt es erneut kühl. An der See und im Ruhrgebiet werden Tiefstwerte um 15 Grad erwartet, ansonsten sinken die Temperaturen auf 13 bis 8 Grad.

Damit kann es erneut örtlich einstellig werden. Besonders mild bleibt es wiederum in Küstennähe und in einigen dicht besiedelten Regionen im Westen.

Danach werden die Nächte wieder milder

Ab Donnerstag verändert sich die Wetterlage. Während es im Norden und in der Mitte häufig bewölkt und regnerisch wird, bleibt es im Süden freundlich und trocken. Dort steigen die Temperaturen auf 24 bis 27 Grad, im Norden werden dagegen nur 19 bis 23 Grad erreicht.

Die Nacht zum Freitag fällt deutlich milder aus. Die Tiefstwerte liegen dann meist zwischen 18 und 12 Grad. Auch in der Nacht zum Samstag werden noch 18 bis 12 Grad erwartet.

Die besonders frischen Nächte konzentrieren sich damit zunächst auf Dienstag zu Mittwoch und Mittwoch zu Donnerstag. Danach steigen die nächtlichen Temperaturen wieder spürbar an.