Nach Infektion nahe Flughafen
: Frankfurter Malaria-Patient gestorben

In Frankfurt gibt es nun drei Malaria-Tote. Ein Anwohner der Gegend um den Flughafen starb an der Infektion, wie die Stadt mitteilte. Er soll sich durch eine eingeschleppte Mücke infiziert haben.
Von
red/dpa
Frankfurt/Main
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Fraport: ARCHIV - 08.10.2025, Hessen, Frankfurt/Main: Das Fraport Logo steht vor der Check-In-Halle von Terminal 3 am Frankfurter Flughafen. (zu dpa: «Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens an Malaria gestorben») Foto: Andreas Arnold/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Nahe dem Frankfurter Flughafen hatten sich zwei Menschen mit Malaria infiziert. (Archivbild)

Andreas Arnold/dpa
  • In Frankfurt am Main ist ein an Malaria erkrankter Mensch gestorben.
  • Die Person wohnte in Schwanheim, nahe dem Flughafen.
  • Die Stadt bestätigte den Tod am Donnerstag – die Meldung stammt von dpa.
  • Es gab zwei Infektionen nahe dem Flughafen; die Zahl der Toten stieg auf drei.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine in Frankfurt am Main an Malaria erkrankte Person ist nach Angaben der Stadt gestorben. Sie wohnte demnach im Stadtteil Schwanheim, der nahe am Flughafen liegt. Am Dienstag hatte die Stadt von zwei Malaria-Fällen in dem Stadtteil berichtet. Damit gibt es in diesem Jahr nun bereits drei Malaria-Tote im Kontext des Flugverkehrs in Frankfurt. Im Sommer hatten sich sechs Mitarbeiter des Flughafen-Betreibers Fraport mit der Krankheit infiziert, zwei starben.

Das Gesundheitsamt der Stadt und die Universitätsmedizin Frankfurt sprachen den Angehörigen des neu verstorbenen Patienten ihr Mitgefühl aus. Die beiden neu betroffenen Personen infizierten sich nach Einschätzung des Gesundheitsamts über eine Mücke, die in einem Flugzeug nach Frankfurt gelangte. Sie hatten beide zuvor kein Malaria-Gebiet bereist und nicht am Flughafen gearbeitet, hieß es.

Bisher keine weiteren Fälle bekannt

Seit Anfang der Woche seien dem Gesundheitsamt keine weiteren Malariafälle gemeldet worden. Die Behörde bat Ärztinnen und Ärzte erneut, bei Patientinnen und Patienten mit unklarem Fieber auch dann eine mögliche Malariaerkrankung in Betracht zu ziehen, wenn keine Reise in ein Malaria-Gebiet stattgefunden hat. „Dies gilt insbesondere für Menschen, die am Flughafen oder in dessen Umfeld arbeiten, sich dort aufhalten oder in räumlicher Nähe zum Flughafen wohnen“, erklärte das Amt.
Bürgerinnen und Bürger, die in der Nähe des Flughafens wohnen oder dort arbeiten, wurden gebeten, bei entsprechenden Beschwerden ärztlichen Rat einzuholen und auf den Wohnort im Umfeld des Flughafens hinzuweisen. Malaria sei nicht von Mensch zu Mensch übertragbar, hieß es auch.