Schiffsunglück in der Nordsee: Video: Öltanker brennt nach Kollision mit Frachtschiff

Symbolbild: Ein Bundespolizei-Hubschrauber über der Nordsee. Am 10.03.2025 sind ein Tanker und ein Frachtschiff in der Nordsee kollidiert. Der Tanker soll nach Angaben der britischen Küstenwache in Brand stehen.
Jonas Walzberg/dpa- Schiffsunglück in der Nordsee: Öltanker und Frachtschiff kollidierten nahe East Yorkshire.
- Der Öltanker Stena Immaculate geriet nach dem Zusammenstoß in Brand, Rettungsteams im Großeinsatz.
- Dutzende Crewmitglieder wurden gerettet; Ursache des Unfalls und Verletzte noch unklar.
- Rettungsboote und Löschtrupps verhindern weitere Umweltgefahren.
- Tanker war von Griechenland nach Großbritannien unterwegs.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der Nordsee nahe der britischen Küste ist es zu einer schweren Kollision zwischen einem Öltanker und einem Frachtschiff gekommen. Laut einem Bericht der BBC geriet der Tanker nach dem Zusammenstoß in Brand. Rettungs- und Löschmannschaften sind im Einsatz, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.
„Riesiger Feuerball“: Öltanker kollidiert mit Frachter in der Nordsee
Der Vorfall ereignete sich am Montagvormittag nahe der Küste von East Yorkshire. Der Geschäftsführer des Hafens von Grimsby East, Martyn Boyers, erklärte, dass ihm zufolge nach der Kollision ein „riesiger Feuerball“ zu sehen war. Allerdings seien die Schiffe zu weit von der Küste entfernt, um sie direkt beobachten zu können. Hier die vollständige und frei übersetzte Erklärung der britischen Küstenwache (HM Coastguard) laut der BBC:
„Die HM Coastguard koordiniert derzeit die Notfallmaßnahmen nach Berichten über eine Kollision zwischen einem Öltanker und einem Frachtschiff vor der Küste von East Yorkshire. Der Alarm wurde um 9:48 Uhr GMT (10:48 MEZ) ausgelöst. Ein Rettungshubschrauber der Küstenwache aus Humberside wurde entsandt, ebenso Rettungsboote aus Skegness, Bridlington, Mablethorpe und Cleethorpes. Zudem sind ein Überwachungsflugzeug der Küstenwache sowie Schiffe mit Löschkapazitäten im Einsatz. Der Vorfall dauert weiterhin an.“
Über 30 Verletzte bestätigt - Umweltschäden wahrscheinlich
Mehrere Rettungsboote sowie Löschtrupps seien vor Ort, um die Ausbreitung des Feuers zu verhindern und mögliche Umweltgefahren einzudämmen. Nach Behördenangaben sind mehr als 30 Menschen verletzt worden. 32 Verletzte seien nach dem Unglück vor der nordostenglischen Grafschaft Yorkshire bislang an Land gebracht worden, teilte der Leiter der Hafenbehörde von Grimsby East, Martyn Boyers, am Montag der Nachrichtenagentur AFP mit. Die britische Küstenwache erklärte derweil, es sei „wahrscheinlich“, dass das Unglück Verschmutzung des Meeres zur Folge habe.
Unfall in der Nordsee heute: Aktuelle News zum Schiffsunglück
Die beteiligten Schiffe sind laut BBC der US-flagged Öltanker Stena Immaculate (183 Meter lang, Baujahr 2017, fast 50.000 Tonnen schwer) und das portugiesische Containerschiff Solong (140,6 Meter lang, Baujahr 2005, Kapazität für 9.500 Tonnen Fracht). Die Stena Immaculate war auf dem Weg nach Hull, während die Solong nach Rotterdam unterwegs war. Nach Angaben der BBC war der Öltanker MV Stena Immaculate auf dem Weg von Griechenland nach Großbritannien und gehört der schwedischen Stena Sphere, wird jedoch von der US-Firma Crowley verwaltet. Er ist Teil eines US-Regierungsprogramms zur Treibstoffversorgung des Militärs in Krisenzeiten, war aber zum Unfallzeitpunkt nicht für diesen Zweck im Einsatz.
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