Norwegisches Königshaus
: Palast verkündet, dass Haakons Ehefrau Mette-Marit neue Königin ist

Norwegens neuer König Haakon und seine Ehefrau Mette-Marit durchlebten gemeinsam schwierige Zeiten. Das ändert aber nichts an ihrem Zusammenhalt.
Von
dpa
Oslo
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Norwegens neuer König Haakon und Königin Mette-Marit

Norwegens neuer König Haakon und Königin Mette-Marit.

Jens Kalaene/dpa
  • Mette-Marit ist die neue Königin von Norwegen – das bestätigt die offizielle Liste.
  • König Haakon und Königin Mette-Marit sind beide 53; Kronprinzessin ist Ingrid Alexandra, 22.
  • Mette-Marit leidet an Lungenfibrose und zeigte sich zuletzt teils mit Atemgerät in der Öffentlichkeit.
  • Haakon betonte im NRK-Interview ihren Zusammenhalt in guten wie in schlechten Zeiten.
  • Kritik traf Mette-Marit wegen Kontakten zu Jeffrey Epstein; ihr Sohn Marius wurde zu Haft verurteilt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die bisherige Kronprinzessin Mette-Marit (53) ist die neue Königin von Norwegen. Die Rolle der Ehefrau des neuen Königs Haakon (53) geht aus der offiziellen Liste des Königshauses hervor, die im Internet veröffentlicht wurde. Kronprinzessin und damit an erster Stelle der Thronfolge ist das älteste Kind der beiden, Tochter Ingrid Alexandra (22).

Haakon und Mette-Marit hatten am 25. August Silberhochzeit gefeiert; beide waren in den vergangenen Jahren durch schwierige Zeiten gegangen. Mette-Marit leidet an der unheilbaren Krankheit Lungenfibrose, bei der das Lungengewebe vernarbt. In der Öffentlichkeit zeigte sich die neue Königin in den vergangenen Wochen auch mit Atemgerät.

„Wir sind seit über 25 Jahren zusammen. Und haben eine Beziehung aufgebaut, in der wir fest zusammen stehen. Wenn man heiratet, dann gilt das in guten und in schlechten Zeiten“, hatte Haakon zuletzt in einem Interview des Senders NRK gesagt.

Epstein-Skandal und Skandalsohn

In die Kritik geraten war Mette-Marit insbesondere auch durch ihre Freundschaft mit dem US-Sexualverbrecher Jeffrey Epstein. Veröffentlichte Mails offenbarten jahrelangen Kontakt der beiden - und eine engere Beziehung als angenommen. In einem Interview bereute sie die Verbindung, die das Königshaus schwer belastete.

Ihr Sohn aus einer früheren Beziehung, Marius Borg Høiby (29), den Haakon dann wie einen eigenen Sohn aufnahm, sorgte für weitere Skandale. Er nahm Drogen, feierte exzessiv, wurde gewalttätig und stand Anfang des Jahres in einem Prozess vor Gericht. Im Juni wurde er unter anderem wegen zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht zu vier Jahren Haft verurteilt, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.