Bei der Berlinale 2022 gehen dieses Jahr wieder 18 Filme ins Rennen um den Goldenen Bären. Darunter ist auch das Drama „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“. Der Film von Regisseur Andreas Dresen handelt davon, wie die Mutter des Guantanamo-Häftlings Murat Kurnaz um die Freilassung ihres Sohnes kämpft.
  • Doch worum geht es im Film genau?
  • Wer sind die Schauspieler?
  • Und wann ist Kinostart?
  • Wann wird der Film gezeigt?
Alle Infos zum Film bei der Berlinale, dessen Handlung und Besetzung gibt es hier in der Übersicht.

„Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“: Berlinale und Kinostart

Die Filmfestspiele in Berlin finden trotz hoher Infektionszahlen wieder mit Publikum statt. Die Berlinale geht vom 10. Februar bis zum 20. Februar 2022. Neben Cannes und Venedig gehört das Filmfestival zu den größten der Welt. Das Drama „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bushfeiert“ bei der Berlinale seine Weltpremiere. Zu sehen ist der Film erstmals am 12. Februar 2022.

„Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“: Wann läuft der Film im Kino?

An folgenden Tagen kann man den Film „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ während der Berlinale im Kino sehen:
  • Samstag, 12.02.2022, um 19 Uhr im Berlinale Palast
  • Sonntag, 13.02.2022, um 09 Uhr im CinemaxX 9 (Nur für Akkreditierte)
  • Sonntag, 13.02.2022, um 15 Uhr im Friedrichstadt-Palast
  • Sonntag, 13.02.2022, um 21 Uhr im City Kino Wedding
  • Montag, 14.02.2022, um 18 Uhr im Friedrichstadt-Palast
  • Dienstag, 15.02.2022, um 14:30 Uhr in der Akademie der Künste
  • Freitag, 18.02.2022, um 21:00 Uhr im Friedrichstadt-Palast

„Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“: Handlung

Die Bremer Hausfrau Rabiye Kurnaz (Meltem Kaptan) ein bescheidenes Leben. Doch dieses ändert sich schlagartig, denn ihr Sohn Murat wird nach den Anschlägen vom 11. September 2001 des Terrorismus bezichtigt. Er landet im Gefangenenlager Guantanamo. Von da an beginnt für die temperamentvolle Deutsch-Türkin ein Kampf und eine Reise in die USA. An ihrer Seite hat sie Menschenrechtsanwalt Bernhard Docke (Alexander Scheer). Gemeinsam mit diesem kämpft sie um die Freilassung ihres Sohnes und findet sich dabei vor dem Supreme Court in Washington DC wieder.

„Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“: Darsteller

Diese Schauspieler gehören zur Besetzung des Films „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“:
  • Rabiye Kurnaz - Meltem Kaptan
  • Bernhard Docke - Alexander Scheer
  • Marc Stocker - Charly Hübner
  • Mehmet - Nazmi Kirik
  • Nuriye - Sevda Polat
  • Murat - Abdullah Emre Öztürk
  • Fadime - Şafak Şengül
  • Sekretärin Koslowa - Jeanette Spassova
  • Wiebke - Abak Safaei-Rad
  • Wolfgang - Alexander Hörbe

Erste Hauptrolle in Kinofilm für Meltem Kaptan

Die Intensität des Films ist vor allem Meltem Kaptan zu verdanken. Die Comedienne („Ladies Night“) ist in ihrer ersten Hauptrolle in einem deutschen Kinofilm zu sehen. Energiegeladen, mit Charme, Verschmitztheit und Witz zeichnet sie das Porträt einer Frau, die bis zur Erschöpfung um ihr Kind kämpft. Dresens Film ist auf diesem Weg erstaunlich leicht und warm geworden, ohne die schweren Momente zu vernachlässigen.

„Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“: Drehorte

Der Film „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ erzählt, wie die Bremerin Rabiye Kurnaz bis vor dem Obersten Gerichtshof der USA für das Recht ihres Sohnes kämpft. Doch wo wurde der Film gedreht? Die Dreharbeiten für das Drama fanden vom 14. Oktober bis 5. Dezember 2020 in Bremen statt. Weitere Drehorte waren Ankara in der Türkei und Washington, D.C. in den USA.

Berlinale Programm 2022: Welche Filme sind zu sehen?

Die vollständige Liste des Programms beim Internationalen Filmfestival ist lang. Hier findet ihr eine Liste mit den Filmen, die bekannt sind:

Tickets für die Berlinale: Alle Infos zum Ticketverkauf

Für die diesjährige Berlinale ist kein langes Anstehen notwendig: Die Tickets wird es ausschließlich online geben. Wegen Corona wird es besondere Vorgaben geben, darunter fällt auch die Auslastung der Kinos. Alle Infos zu den Tickets für die Berlinale 2022 gibt es hier.

Corona und Berlinale 2022: Strenge Regeln und 2G+

In diesem Jahr setzt die Berlinale trotz Kritik angesichts neuer Höchstwerte an Corona-Neuinfektionen wieder auf Präsenz. Allerdings gelten eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen. Dazu zählen eine von zehn auf sechs Tage verkürzte Dauer, eine 2G-plus-Regel mit zusätzlicher Test- und Maskenpflicht, die Reduktion der Platzbelegung auf 50 Prozent sowie deutlich weniger Filme in mehr Kinos.
Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) unterstrich vor der Eröffnung die Bedeutung der Berlinale als Zeichen der Hoffnung für die Kultur in Krisenzeiten: „Dass sie stattfinden kann, ist ein wichtiges Signal an die Film-, an die Kino-, an die Kulturbranche“, sagte sie im RBB-Inforadio. Es handele sich um „ein Zeichen der Ermutigung, dass wir uns von Corona nicht unterkriegen lassen, weil wir das Kino brauchen, weil wir die Kultur brauchen.“ Die Corona-Maßnahmen seien sehr auf Sicherheit bedacht, betonte Roth: „Es gibt keine Empfänge, es gibt keine Partys, es gibt keine Schlangen, die Tickets gibt es nur online.“ Das Hygienekonzept sei deutlich strenger und strikter als die Corona-Verordnung des Landes Berlin.