Sternschnuppen über Brandenburg: Wann und wo man den Sternenregen sehen kann

Blick auf einen kleinen Teil der Milchstraße am nächtlichen Sternenhimmel über einer Straße im Landkreis Märkisch-Oderland. Wann und wo man im Oktober das Sternschnuppen-Spektakel in Brandenburg beobachten kann. (Symbolbild)
Patrick Pleul/dpa- Orioniden-Sternschnuppen-Regen vom 7. Okt. bis 2. Nov. 2024, Höhepunkt am 21. Okt.
- Beste Zeit zur Beobachtung: Mitternacht bis Morgengrauen, trotz 83% beleuchtetem Mond.
- Bester Ort in Brandenburg: Gülpe, dunkelster Ort Deutschlands, ideal für Sternenbeobachtung.
- Weitere Beobachtungsorte: Sternenpark Westhavelland, Kyritz-Ruppiner Heide, Planetarien in Potsdam, Frankfurt, Cottbus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach den Polarlichtern, Komet und Supermond folgt das nächste Spektakel am Nachthimmel über Brandenburg: ein Sternschnuppen-Regen. Die letzten großen und sichtbaren Sternschnuppenhagel gab es im August. Doch auch in den kalten Monaten hat man in Brandenburg die Möglichkeit, dieses faszinierende Phänomen am Himmel zu sehen.
Wann und wo man in Brandenburg am besten die Sternschnuppen sehen kann in einer Übersicht:
- Sternschnuppen über Brandenburg: Wann kann man sie sehen
- Welche Uhrzeit ist am besten, um den Sternenregen zu sehen
- Wo sind die Sternschnuppen zu sehen
- Das Wetter in Brandenburg zum Sternegucken
Orioniden 2024: Wann man die Sternschnuppen im Oktober über Brandenburg sehen kann
Die Orioniden gelten als die schnellsten und produktivsten Meteorschauer des Jahres. Die Sternschnuppen der Orioniden im Oktober sind schnell, weshalb man sie innerhalb weniger Millisekunden sehen oder verpassen kann.
Zu sehen sind die Orioniden vom 7. Oktober bis zum 2. November 2024. Ihren Höhepunkt erreichen sie am Montag, den 21. Oktober 2024. In dieser Nacht sind sie am stärksten aktiv. Man kann in diesen Nächsten bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunden sehen.
Einige dieser Meteore bilden deutlich sichtbare und leuchtende "Schleppen". Das sind weiß glühende Trümmer in den Spuren der Meteore. Diese Schleppen der Sternschnuppen können einige Sekunden bis zu einer Minute am Nachthimmel leuchtend sichtbar sein. Die schnellen Orioniden können außerdem zu Feuerbällen werden.
Brandenburg: Beste Uhrzeit, um Sternschnuppen zu beobachten
Neben dem perfekten Ort und natürlich dem richtig Tag sollten Sternengucker in Brandenburg zur richtigen Uhrzeit in den Nachthimmel schauen. Zwischen Mitternacht und Morgengrauen am 21. Oktober ist das Sternschnuppen-Spektakel am besten zu sehen.
Einen Nachteil gibt es dieses Jahr am 21. Oktober: Der Mond wird zu 83 % beleuchtet sein und viele Meteore verdecken. Gegen 2 Uhr morgens Ortszeit werden trotzdem einige Meteore zu sehen sein, wenn der Radiant des Meteorschauers seinen höchsten Punkt am Himmel erreicht. Das berichtet starwalk.space.
Perfekter Ort, um in Brandenburg die Orioniden 2024 zu sehen
Die Orioniden sind weltweit auf der Nord- sowie auf der Südhalbkugel sichtbar. Sternschnuppen und andere Phänomene am Nachthimmel sieht man am besten an dunklen Orte auf dem Land, wo die Lichtverschmutzung sehr gering ist. In großen Städten, wie Berlin, Potsdam, Frankfurt (Oder) oder Cottbus, ist die Chance, die Orioniden zu erblicken, eher gering.
Der beste Ort, um Sternschnuppen zu beobachten oder zu fotografieren in ganz Deutschland liegt in Brandenburg – der Ort Gülpe. Gülpe in Brandenburg ist der dunkelste Ort in der Bundesrepublik und somit perfekt, um den Himmel zu studieren.
Nirgends ist die Nacht so dunkel wie in dem Brandenburger Dörfchen Gülpe. Dort lässt sich die Milchstraße mit bloßem Auge erkennen. Generell gilt das Brandenburger Havelland aufgrund der geringen Lichtverschmutzung als ideale Region für Sternenbeobachter und Hobbyastronomen.
Planetarium und Sternwarte: andere Orte, um Sterne und Sternschnuppen in Brandenburg zu beobachten:
Raumflugplanetarium „Juri Gagarin“ Cottbus
Das Wetter in Brandenburg zum Sternegucken
Wie die Chancen auf einen klaren Nachthimmel zum Beobachten der Sternschnuppen in der Nacht vom Sonntag zu Montag stehen, lesen Sie hier.



