Streik bei Supermärkten: Sind auch Aldi und Lidl betroffen?

Lidl - Aldi
Hendrik Schmidt/Andreas Arnold/dpaDie beiden Discounter Aldi und Lidl sind nicht von den aktuellen Warnstreiks im Einzelhandel betroffen. Während die Gewerkschaft Verdi für den heutigen Freitag zu Arbeitsniederlegungen im deutschen Handel aufgerufen hat, konzentrieren sich die Protestaktionen primär auf klassische Supermärkte.
Wo wird heute gestreikt?
Heute kommt es aufgrund von Tarifstreitigkeiten zu bundesweiten Warnstreiks, von denen insbesondere Standorte in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Hessen und Norddeutschland betroffen sind. Im Zentrum der Streikaktionen stehen klassische Supermärkte und Vollsortimenter wie Kaufland, Rewe sowie die Standorte des Großhändlers Metro. Auch im weiteren Einzelhandel, etwa bei IKEA, Obi oder Modeketten wie H&M und Zara, kann es zu Arbeitsniederlegungen kommen, wobei größere Kundgebungen in Städten wie Frankfurt am Main, Hamburg, Stuttgart und Dortmund stattfinden.
Haben die Läden geschlossen?
Zu Ladenschließungen wird es durch die Streiks wahrscheinlich nicht kommen. Die betroffenen Unternehmen wie Kaufland, Rewe oder Metro sind bemüht, den Betrieb und die Warenversorgung aufrechtzuerhalten, sodass Kunden nicht vor verschlossenen Türen stehen. Wie sich die Streiks auf einzelne Filialen auswirken, lässt sich pauschal nicht sagen. Das wird sich im Laufe des Tages zeigen.
Wie lange dauern die Streiks?
Die Warnstreiks sind als befristete Aktion auf Freitag, den 15. Mai 2026, begrenzt, um den Druck vor den anstehenden Verhandlungen zu erhöhen. Die Tarifgespräche werden bereits am Montag, den 18. Mai 2026, in Regionen wie Hessen und Nordrhein-Westfalen fortgesetzt.
